Engystol®

Engystol

Engystol wirkt ursächlich antiviral und stärkt das Immunsystem zur Abwendung einer beginnenden Erkältung.

Produktinformationen

Engystol® stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und hat antivirale Eigenschaften, die bei Erkältungskrankheiten besonders hilfreich sind. Die Heilkraft seiner natürlichen Bestandteile Vincetoxicum hirundinaria und Sulfur kommt besonders in der Frühphase einer Erkältung zum Tragen. Sulfur kommt in homöopathischer Dosierung bei akuten und chronischen Schleimhauterkrankungen zum Einsatz und unterstützt die antivirale Wirkung von Vincetoxicum hirundinaria. Engystol® sollte darum beim ersten Anflug typischer Symptome einer Erkältung wie Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen eingesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt unterstützt es die Abwehr von Erregern und hilft, aufkommende Erkältungen wirkungsvoll zu behandeln.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Erkältungskrankheiten und grippale Infekte.

Darreichungsformen

Engystol® gibt es als Tabletten und Ampullen.

Pflichttext Ampullen

Beipackzettel Ampullen

Inhaltsstoffe

Sulfur (Schwefel)

Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz)

Studienergebnisse

Erkältung - Engystol wirksam gegen Viren

Erkältungen oder grippale Infekte zählen zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten den Arzt aufsuchen. Man geht davon aus, dass durchschnittlich jeder Erwachsene zweimal, Kinder im Vorschulalter sogar sechsmal pro Jahr an Erkältungskrankheiten erkranken. Erkältungen werden von zahlreichen Viren verursacht. Bis heute sind bereits über 200 verschiedene Viren bekannt, die eine Erkältung verursachen. Zur Erkrankung kommt es nur dann, wenn es dem Virus gelingt, körpereigene Abwehrmechanismen zu überwinden. Ein geschwächtes Immunsystem bietet somit die erforderliche Angriffsfläche für diese Viren. Zu einer Schwächung des Immunsystems kann es durch unerwartete Kälteeinwirkungen oder auch Stress u.ä. kommen.

Die Schulmedizin hat für die üblichen viralen Infekte wenig Lösungen. Deshalb zielt die Behandlung in der Regel auf eine Linderung der Beschwerden (symptomatische Behandlung) mittels Fiebersenkung, Entzündungshemmung etc. ab. Vielfach werden auf Verdacht hin zu früh Antibiotika verordnet - allerdings ohne den gewünschten Effekt, da Antibiotika gegen Bakterien wirken, gegen Viren jedoch unwirksam sind.

Naturheilkundlicher Ansatz

Im Vordergrund sollte aber die Ursachenbekämpfung stehen. Dazu muss das Immunsystem aktiviert werden. Dafür eignen sich Arzneimittel auf natürlicher Basis besonders gut. Engystol wird oft zur Vorbeugung und Behandlung viraler Infekte eingesetzt.

Engystol aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und hat eine wissenschaftlich nachgewiesene antivirale Wirkung.* In Studien konnte gezeigt werden, dass Engystol bei Infektionen der oberen Atemwege ebenso gut wirkt wie konventionelle Therapeutika – und das bei schnellerem Wirkungseintritt.

Gripp-Heel eignet sich insbesondere zur Behandlung von grippalen Infekten, die bereits weiter fortgeschritten sind. Seine Inhaltsstoffe aktivieren das körpereigene Abwehrsystem und fördern die Ausheilung.

Unklar war bislang, auf welche Mechanismen die antivirale Wirkung zurückzuführen ist. In einer aktuellen Studie (1) gelang es deutschen Wissenschaftlern einen möglichen Mechanismus aufzuklären. Sie konnten in einer experimentellen Versuchsanordnung zeigen, dass Engystol den antiviralen Effekt über eine Aktivierung der natürlichen Schutzmechanismen der Körperzellen vermitteln. Unter Laborbedingungen regte das Präparat die Freisetzung der Substanz Typ I Interferon in den Zellen an, die mit Viren infiziert waren. Interferon hemmt über verschiedene indirekte Wege die Virusvermehrung. Durch Engystol konnte die Virus-Belastung der Zellen nachweislich verringert werden. Die Verringerung nahm zu, je länger das Medikament einwirkte.

Natürlicher Schutzmechanismus der Zelle

Eine Virusinfektion wird mit der Bildung von Interferon beantwortet. Die Fähigkeit zur Interferon-Bildung ruht in jeder Zelle, muss aber erst durch Viren oder andere Stoffe geweckt werden. Typ I Interferone (INF-alpha, INF-beta, INF-gamma) sind Teil des angeborenen Immunsystems bei Menschen. Sie stellen die Erst-Abwehr gegen virale Infektionen dar. Dringt ein Virus in eine Zelle ein, werden dort spezielle Botenstoffe produziert, die so genannten Zytokine. Interferone sind Zytokine, die dem Organismus die Anwesenheit eines Eindringlings melden und in der infizierten Zelle die Vermehrung der Viren hemmen.

Fazit

Die Autoren vermuten, dass die antivirale Aktivität des Präparats durch die Anregung unspezifischer Mechanismen des Immunsystems in dem infizierten Organismus ausgelöst wird.

Engystol ist gut wirksam und bisher wurde über keine Nebenwirkungen berichtet. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Substanzen sind nicht bekannt. Das Medikament ist sehr gut verträglich und kann für durch Viren ausgelöste Krankheiten in allen Altersklassen eingesetzt werden.

* Die antivirale Wirkung konnte im Reagenzglasmodell gezeigt werden.

Quelle: (1) Roeska K, Seilheimer B. Antiviral activity of Engystol® and Gripp-Heel®: an in-vitro assessment. Journal of Immune Based Therapies and Vaccines 2010; 8(6)

Weiterführende Informationen

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