Erkältung

Erkältung

Förderung der körpereigenen Abwehr

Erkältungen – oft auch als grippale Infekte bezeichnet – sind die häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. Bis zu drei Erkältungen bekommt ein Erwachsener pro Jahr, bis zu zehn können es bei Schulkindern sein. Allen gemein sind der Verlauf der Krankheit und das unangenehme Gefühl, schlapp und tagelang außer Gefecht gesetzt zu sein. Auch wenn die meisten Erkrankungen harmlos verlaufen: Die Vielzahl, Dauer und Ausprägung der Beschwerden strapazieren den Körper.

Viren – ganzjährig für Infektionen zu haben

Kommt es zu einer Erkältung, sind meist Viren im Spiel. Die Übertragung der Erreger erfolgt oft beim Händeschütteln oder Berühren von Telefonhörern, Türklinken oder Tastaturen. In den Körper gelangen die Erreger dann vor allem über Augen und Nase.

Übrigens: Da es Erkältungsviren ganzjährig gibt, halten sich Infektionen nicht an Jahreszeiten. Dass sie im Winter häufiger auftreten, liegt lediglich daran, dass überheizte und schlecht gelüftete Räume eine Ansteckung besonders begünstigen. Ein geschwächtes Immunsystem ist im Sommer und im Freien ebenso anfällig für Viren, kommt jedoch seltener mit ihnen in Kontakt.

Immer wieder die gleichen Beschwerden

Der Ablauf einer Erkältung ist fast immer der gleiche: Nach einer Anfangsphase mit kaum wahrnehmbaren Anzeichen kommt eine drei- bis fünftägige Mittelphase mit voll ausgeprägten Beschwerden, der ein langsames Abklingen und die Ausheilung folgen.

Unfair, aber typisch für unseren Körper: Tritt das erste Kratzen im Hals auf, ist die Erkältung bereits im Gange. Die eigentliche Infektion – und damit die Chance, rechtzeitig alles abzuwenden – bekommen wir gar nicht mit.

Erst in der Phase von Husten, Schnupfen, Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen ist unsere Machtlosigkeit vorüber – wir entscheiden mit, wie die Erkältung verläuft. Geben wir unserem Körper die Ruhe, kann er nach wenigen beschwerdeintensiven Tagen in die Heilungsphase eintreten.

Komplikationen – ein Fall für den Arzt

Einige der häufigsten Komplikationen sind Entzündungen der Nasenneben- und Stirnhöhlen sowie der Bronchien. Sie entstehen, wenn sich die Erreger über die Nasen- und Rachenschleimhaut hinaus ausbreiten. Dabei können sie über die Eustachische Röhre (Verbindung vom Rachen zum Mittelohr) sogar bis in das Mittelohr vordringen.

Eine Erkältung ohne Komplikationen kann jeder selbst kurieren. Ist unser Immunsystem aber zusätzlich durch Komplikationen geschwächt, steigt das Risiko sogenannter Zweitinfektionen durch andere Erreger wie Bakterien. Bei Fieber über 38°C sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Je stärker das Immunsystem …

Hätten Sie gewusst, dass es über 200 verschiedene Erreger gibt, die Erkältungen auslösen können? Angesichts dieser Zahl wird klar, dass eine erregerspezifische Behandlung nicht möglich ist. Sehr wohl möglich ist dagegen etwas anderes: das Immunsystem und damit die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Ein robustes Immunsystem kann eine Infektion zwar nicht immer verhindern, es wird aber wesentlich besser und schneller mit ihr fertig.

... desto besser die Immunabwehr

Ein gestärktes Immunsystem kann seiner Aufgabe im Körper besser nachkommen – nicht nur im Falle einer Erkältung. Man könnte das Immunsystem als ständig bereite „Feuerwehr“ des Körpers bezeichnen – denn irgendwo brennt es immer. Das Immunsystem greift jeden Tag Millionen von Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten an und wird mit den meisten von ihnen auch gut fertig. Die unspezifische Immunabwehr macht die Eindringlinge zum Beispiel durch sogenannte Fresszellen unschädlich. Reicht das noch nicht aus, kommt das zweite Teilsystem zum Einsatz: die spezifische Immunabwehr. Dabei werden etwa Bakterien durch extra gebildete Antikörper vernichtet.

Kein Virus kann sich auf Dauer verstecken

Herausfordernd für das Immunsystem ist, dass sich Viren, die eine Erkältung auslösen, in Wirtszellen verstecken. Darin vermehren sie sich und sind für Antikörper nicht mehr aufspürbar. Darum wird die Zelle selbst aktiv: Sie gibt das Versteck preis, woraufhin sie abgetötet und das Virus von Antikörpern unschädlich gemacht wird. Obwohl sich die spezifische Immunabwehr alle so bekämpften Viren „merkt“, ist eine absolute Immunität gegen Erkältungserreger nicht möglich, da diese sich ständig verändern. Wir müssen also damit leben, immer mal wieder eine Erkältung zu bekommen.

Natürliche Arzneimittel von Heel unterstützen das Immunsystem bei seiner Arbeit und helfen dabei, es so frühzeitig und nachhaltig wie möglich zu aktivieren.

So stärken Sie Ihr Immunsystem

— Gesunde Lebensweise:

Stress vermeiden bzw. abbauen, ausreichend schlafen (häufig unterschätzt!) und Laster wie Rauchen abstellen lässt das Immunsystem „aufatmen“ und zu Kräften kommen.

— Vitaminreiche und ausgewogene Ernährung:

Von Obst und Gemüse kann ein Körper nie genug bekommen.

— Regelmäßige Bewegung:

An der frischen Luft kommen Körper und Geist in Schwung, und belastende Stresshormone werden abgebaut.

— Erholung:

Ob geistige Entspannung (Meditation) oder körperliche (Saunabesuche und Massagen): Fällt Last von den Schultern, werden auch der Organismus und das Immunsystem entlastet.

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