Schwindel

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Schwindel

Schwindel ist ein Symptom, das typischerweise im Alter auftritt. Mehr als ein Viertel aller über 60-Jährigen und über ein Drittel der über 75-Jährigen leidet unter dem Gefühl von Benommenheit und Drehen im Kopf, das im ganzen Körper für Unwohlsein sorgt. Besonders gravierend: Verbunden mit der Angst, sich nicht sicher bewegen zu können oder gar zu stürzen, ist Schwindel nicht nur ein körperliches Leiden, sondern auch eine psychische Belastung. Die eigenen vier Wände zu verlassen wird nach und nach zu einem unüberwindbar scheinenden Problem, das Betroffene in ihrer Lebensqualität einschränkt.

Warum sich alles dreht

Schwindel – in der Fachsprache „Vertigo“ – ist ein Alarmsignal des Körpers, mit dem das Gehirn auf Fehlfunktionen hinweist. Senden beispielsweise Augen, Gleichgewichtsorgane und Rezeptoren der Muskeln und Gelenke widersprüchliche Informationen über die Körperposition an das Gehirn, kann dieses kein korrektes Raum- und Bewegungsbild zusammenfügen – es entsteht Schwindel.

Ursachen für widersprüchliche Signale können altersbedingte Schwächung von Augen, Gleichgewichtssinn, Muskelapparat oder Nervensystem sein. Eine Rolle bei der Entstehung des Schwindels können auch schwankender Blutdruck, Herzrhythmusstörungen oder Depressionen spielen, wie auch eine verminderte Durchblutung und damit eine nachlassende Fähigkeit des Gehirns, Informationen zu verarbeiten. Auch manche Medikamente können Schwindel als Nebenwirkung haben.

Bewegung für mehr Stabilität

Zu den häufigsten und erfolgreichsten Therapieformen gehört ein Gang- und Gleichgewichtstraining. Besondere Übungen schulen das Gehirn darin, widersprüchliche Signale, die sonst Schwindel auslösen, miteinander in Einklang zu bringen. Auch hier gilt, was oft zu wenig beachtet wird: Körperliche Aktivität ist eine der Säulen für Gesundheit und Gesundung. Dehnungs- und Lockerungsübungen für die Halswirbelsäule entspannen eine verkrampfte Nackenmuskulatur und schulen das Gehirn darin, Bewegungen des Kopfes kontrolliert zu verarbeiten. Und weil vielen körperlichen Leiden oft eine angespannte Psyche zugrunde liegt oder folgt, sollte für Entspannungspausen zum Abschalten, einen geregelten Tagesablauf und ausreichend Schlaf gesorgt sein.

Auf lange Sicht hilft die Natur

Medikamente gegen Schwindel haben zum Teil beträchtliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Benommenheit. Sie sollten darum nur kurzfristig eingesetzt werden. Für eine längerfristige Therapie unter ärztlicher Beratung sind natürliche Medikamente eine hilfreiche und gut verträgliche Alternative. Eine davon ist Vertigoheel®.

Schwindel ist nicht gleich Schwindel

Bei der Behandlung des Schwindels ist immer sinnvoll, dass ein Betroffener seine Symptome genau beschreiben kann.

Dies sind die häufigsten Arten des Schwindels:

— Benommenheitsschwindel

Im Kopf stellt sich eine Art Leere oder Verschwommenheit ein. Bewegungen werden unsicher, und es entsteht das Gefühl, sich nicht auf den Beinen halten zu können.

— Drehschwindel

Betroffene haben das Gefühl, als kreise ihre Umgebung um sie und alles sei unaufhörlich in Bewegung. Ein typisches Symptom sind zitternde Pupillenbewegungen, selbst im Ruhezustand.

— Schwankschwindel

Hier scheint der Boden unter den Füßen zu schwanken. Eine häufige Ausprägung dieser Art ist der sogenannte „phobische“ Schwankschwindel, also ein Schwindel, der von Angstsituationen ausgelöst wird.

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