Studie: Schlafprobleme und Insomnie bei Erwachsenen

Insomnie häufiger als erwartet

In einer Studie zur Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie bei Erwachsenen in Deutschland gaben ein Drittel der Befrag-ten klinisch relevante Ein- und Durchschlafstörungen während der ver-gangenen vier Wochen an. Etwa ein Fünftel berichtete darüber hinaus über eine schlechte Schlafqualität. Werden zusätzlich Tagesbeeinträch-tigungen wie Müdigkeit und/oder Erschöpfung berücksichtigt, ergibt sich eine Prävalenz von 5,7 Prozent für ein Insomniesyndrom. Frauen sind nach den Ergebnissen der Untersuchung doppelt so häufig von Insomnie betroffen wie Männer.

Die Prävalenz eines Insomniesyndroms in der deutschen Erwachsenen-bevölkerung ist laut einer gemeinsamen Studie1 des Robert-Koch-Instituts und des Bundesministeriums für Gesundheit mit knapp sechs Prozent hoch und gesundheitspolitisch bedeutsam. Grund dafür sind die enormen gesund-heitsökonomischen und volkswirtschaftlichen Folgekosten von Schlafstörun-gen, die auf etwa ein Prozent des Bruttosozialprodukts geschätzt werden. Demgegenüber sind Schlafprobleme und Insomnien in der Regel vergleichs-weise kostengünstig behandelbar.

Nach der Studie sind Durchschlafstörungen insgesamt signifikant häufiger als Einschlafstörungen: Etwa ein Viertel der Befragten erklärte, in den vergange-nen vier Wochen mindestens dreimal pro Woche von Durchschlafstörungen betroffen gewesen zu sein. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Prävalenz für Durchschlafstörungen zu. Als „ziemlich schlecht“ bewerteten 21,2 Prozent der Befragten ihre Schlafqualität, 1,9 Prozent bezeichneten ihre Schlafqualität als „sehr schlecht“.

Für die biologischen und psychischen Regenerationsprozesse des Menschen ist ausreichender Schlaf überlebensnotwendig. Dauerhafter Schlafmangel wird in epidemiologischen Studien mit einem erhöhten Risiko für eine Vielzahl psy-chischer und somatischer Gesundheitsstörungen in Verbindung gebracht, die Mortalität ist gegenüber „Normal“-Schläfern erhöht. Es wird vermutet, dass zu wenig Schlaf eine altersunabhängige Dosis-Wirkungs-Beziehung zu Überge-wicht und Adipositas, Bluthochdruck sowie zum metabolischen Syndrom auf-weist.

Bei Schlafstörungen und Insomnie sind neben psychoedukativen Maßnahmen und der Vermittlung schlafhygienischer Regeln auch natürliche Arzneimittel wie Neurexan® geeignet. Die besondere Wirkstoffkombination aus Passions-blume, Hafer, Kaffeesamen und dem Zinksalz der Baldriansäure lindert vege-tative Stresssymptome wie nervöse Unruhe und Schlafstörungen und verbes-sert die Schlafqualität. Neurexan® kann tagsüber eingenommen werden, ohne dass deshalb die Fahrtauglichkeit und das Konzentrationsvermögen beein-trächtigt werden.

Quelle:

1 R. Schlack, U. Hapke, U. Maske, M.A. Busch, S. Cohrs, Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Erwachsenenbevölkerung, Er-gebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1), Bundes-gesundheitsblatt 2013 56:740–748