Vertigoheel®

Vertigoheel Tabletten

Das natürliche Arzneimittel Vertigoheel hilft zuverlässig bei allen Arten von Schwindel.

Produktinformationen

Vertigoheel® ist die natürlich wirksame Hilfe bei Schwindel. Es reduziert Anzahl, Dauer und Intensität der Schwindelattacken. Vertigoheel® macht nicht müde und ist besonders gut verträglich. Dafür werden vier Inhaltsstoffe kombiniert. Unterstützt von Petroleum rectificatum, lindert Anamirta cocculus Schwindelgefühle unterschiedlichster Art sowie damit einhergehende Übelkeit. In Verbindung mit Ambra grisea und Conium maculatum wird dabei auch Schwindel behandelt, der durch Gefäßverkalkungen entsteht. Darüber hinaus gleicht Ambra grisea auch Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems aus und sorgt so für zusätzliche Hilfe.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Verschiedene Schwindelzustände.

Darreichungsformen

Vertigoheel® gibt es als Tabletten, Tropfen und Ampullen.

Pflichttext Tropfen

Pflichttext Ampullen

Beipackzettel Tropfen

Beipackzettel Ampullen

Inhaltsstoffe

Ambra grisea (Graue Ambra)

Anamirta cocculus (Kokkelskörner)

Conium maculatum (Schierling)

Petroleum rectificatum (Steinöl)

Studienergebnisse

Schwindel - Wirkmechanismus von Vertigoheel bei Schwindelzuständen aufgeklärt

Als wirksame und gut verträgliche Therapie bei Schwindel hat sich Vertigoheel® erwiesen. Das natürliche Arzneimittel verbessert offenbar bei Patienten mit Schwindelzuständen die Durchblutung kleinster Gefäße, Mirkozirkulation genannt, im Innenohr. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler vom Institut für Mikrozirkulation in Berlin.

Plötzlich scheint sich die Welt zu drehen und der Boden zu schwanken. Jeder vierte Deutsche ist mindestens einmal im Leben von Schwindel betroffen. Schwindel zählt damit zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten zum Arzt gehen.

Bei Schwindel kommt es zu Unsicherheit, einem Dreh- bzw. Schwindelgefühl oder im Ruhezustand auch zu einem übermäßigen Bewegungs- bzw. Taumelgefühl. Begleiterscheinungen bei Schwindel sind oft auch Übelkeit, Schweißausbrüche, Ohrgeräusche und Kreislaufprobleme.

Schwindel kann durch eine Störung des Gleichgewichtsorgans, durch Herzkreislauferkrankungen oder Herzrhythmusstörungen sowie durch Medikamente oder Stoffwechselstörungen verursacht werden. Gerade im Alter, mit dem der Anteil der Schwindel-Betroffenen erheblich zunimmt, können in erster Linie Durchblutungsstörungen im Innenohr mögliche Ursachen sein, das heißt, die so genannte Mikrozirkulation ist gestört. In vielen Fällen entsteht Schwindel auch ohne eine erkennbare körperliche Ursache. Meistens sind die Beschwerden dann Ausdruck einer hohen Stressbelastung.

Studie zur Wirkweise von Vertigoheel

Für das natürliche Arzneimittel Vertigoheel®, in dem die Bestandteile Cocculus indicus, Conium maculatum, Ambra grisea und Petroleum kombiniert sind, liegen Studien vor, in denen positive Effekte auf Schwindelsymptome beschrieben wurden. Unklar war bislang jedoch der Wirkmechanismus des Präparates. In einer Studie (1), die am Berliner Institut für Mikrozirkulation durchgeführt wurde, ist es Wissenschaftlern gelungen, diese Frage zu beantworten.

Mit einer speziellen Mikroskopietechnik untersuchten die Wissenschaftler die Durchblutung der Mikrogefäße bei Schwindelpatienten während der Therapie mit Vertigoheel.

An der Studie nahmen 32 Patienten (18 Männer, 14 Frauen) zwischen 60 und 70 Jahren teil, die an Schwindel und mindestens an einer der folgenden Beschwerden litten: Gedächtnisstörungen, Schwanken, Erschöpfung, Benommenheit, Abgeschlagenheit, „Sterne-Sehen", Flackern vor den Augen, verschwommene oder beeinträchtigte Sicht.

Die Hälfte der Patienten nahm über einen Zeitraum von zwölf Wochen zweimal zwei Tabletten Vertigoheel am Tag ein. Die restlichen Patienten bildeten die Kontrollgruppe. Alle Patienten erhielten zusätzlich begleitende nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Behandlung der Schwindelattacken. In monatlichen Abständen wurden Untersuchungen zur Messung des Schweregrades des Schwindels durchgeführt und Veränderungen der Durchblutung den Mikrogefäßen dokumentiert.

Durchblutung und Eigenbewegung der Gefäße nehmen zu

Während der Behandlung mit Vertigoheel konnten die Wissenschaftler Effekte feststellen, die zu einer Verbesserung der Mikrozirkulation führen: eine deutliche Zunahme der blutdurchströmten Knotenpunkte im Netzwerk der kleinsten Blutgefäße, ein erhöhter Durchfluss von roten Blutkörperchen sowohl in den kleinen Arterien (Arteriolen) als auch in den kleinen Venen (Venolen) sowie eine Zunahme der Gefäßeigenbewegung. Darüber hinaus nahm bei der Vertigoheel-Gruppe der Sauerstoffgehalt in den untersuchten Gewebebereichen zu. Zwischen der vierten und achten Woche verbesserte sich bei diesen Patienten die Schwindelsymptomatik deutlich. In der Kontrollgruppe blieben hatte sich die Schwindelsymptomatik eher verschlechtert.

Unter der Behandlung mit Vertigoheel traten bei keinem der Studienteilnehmer unerwünschte Arzneimittelreaktionen auf. Nach Ansicht der Autoren der Studie ist die gute Verträglichkeit ein ganz wesentlicher Vorzug der natürlichen Schwindelbehandlung, der entscheidend zu der sehr guten Therapietreue der Patienten in der Vertigoheel-Gruppe beitrug.

Die Mikrozirkulation ist der funktionell wichtigste Teil des menschlichen Blutkreislaufs und spielt sich in dem feinen und sehr weitverzweigten Netzwerk der kleinsten Blutgefäße (Blutkapillaren, Arteriolen, Venolen) ab. Sie hat eine große Bedeutung für den Organismus, denn sie stellt ein wichtiges Blutreservoir dar, beeinflusst den Blutdruck, fördert den Wärmeaustausch und transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen. Sind die Kapillargefäße durch Arteriosklerose oder Entzündungsprozesse geschädigt, werden Muskeln und Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Typische Folgen können Müdigkeit, Ohrgeräusche und Konzentrationsstörungen sein. Auch Kältegefühle in Händen und Füßen können auf eine Mikrozirkulationsstörung hinweisen. Als besonders belastend empfinden die Betroffenen das Auftreten plötzlicher Schwindelanfälle.

Fazit

Besonders im höheren Lebensalter treten oft unspezifische Schwindelbeschwerden auf, die durch das natürliche Mittel Vertigoheel wirksam gelindert werden können. Der zugrunde liegende Mechanismus konnte aufgeklärt werden.

Quelle: (1) Klopp R, Niemer W, Weiser M, Micocirculatory effects of a homeopathic preparation in patients with mild vertigo: an intravital microscopic study. Microvascular Research, 69 (2005): 10-16

Schwindel - Mit Naturheilkunde gegen Schwindelanfälle

Schwindelsymptome sollten in jedem Fall ernst genommen werden, da sich hinter ihnen gelegentlich auch schwerwiegende Erkrankungen verbergen können. Auch wenn meist keine eindeutige Ursache ermittelt werden kann, ist eine rasche und wirksame Behandlung angeraten, denn durch die Schwindelsymptomatik entsteht ein erheblicher Leidensdruck. Eine medikamentöse Behandlung mit den klassischen Arzneimitteln gegen Schwindel ist häufig mit Nebenwirkungen verbunden, deshalb bevorzugen viele Patienten natürliche Präparate wie Vertigoheel.

Ob diese Mittel ebenso wirksam wie „harte" Medikamente sind, wurde in einer randomisierten, doppelblinden kontrollierten klinischen Studie (2) hinterfragt.

Randomisiert (und kontrolliert): Die Versuchsperson wird einer Studiengruppe nach dem Zufallsprinzip zugeteilt.

Doppelblind: Weder Versuchsleiter noch Patient wissen, wer zu welcher Gruppe gehört.

In der Studie wurde die Wirksamkeit von Vertigoheel auf Häufigkeit, Dauer und Intensität von Schwindelanfällen bei Patienten mit Schwindel unterschiedlicher Entstehung im Vergleich zu Betahistin, einem Standardmedikament zur Behandlung bei Schwindel geprüft. Zudem wurde die Auswirkung der Medikamente auf die Lebensqualität bewertet, da Aspekte der Lebensqualität für die richtige Wahl der medikamentösen Therapie bei Schwindel entscheidend sein können.

In 15 Arztpraxen wurden 119 Patienten mit Schwindel behandelt, die in der Woche vor Behandlungsbeginn mindestens drei Attacken erlitten hatten und kein Ausschlusskriterium (u.a. schwere Grunderkrankung, psychovegetative Störung, Schwindeltherapie in den vorausgegangen 4 Wochen, Koffein-, Alkohol- oder Drogenabusus) aufwiesen. Die Patienten erhielten entweder 3 mal 15 Tropfen Betahistin oder dieselbe Menge des natürlichen Arzneimittels Vertigoheel. Bei 9 von 10 Patienten war die Ursache des Schwindels unbekannt, über 70 Prozent hatten noch nie zuvor eine spezifische Therapie erhalten. Der Therapieverlauf wurde mit Tagebuch, schwindel-spezifischem Fragebogen und einem Fragebogen zur allgemeinen Lebensqualität dokumentiert.

Beide Medikamente sind gut wirksam

Die Tagebuchaufzeichnungen der Patienten und die Auswertung einer Skala, auf der die Patienten ihre Symptome eintragen sollten, ergaben, dass sich Häufigkeit, Dauer und Intensität der Schwindelattacken während der sechswöchigen Therapie in beiden Behandlungsgruppen verminderten. Beide Medikamente waren gleich wirksam. So sank unter Vertigoheel die Zahl der täglichen Schwindelattacken von durchschnittlich 6,3 auf 1 (-5,3), unter Betahistin von 4 auf 0,7 (-3,3).

Auch die Lebensqualität verbesserte sich in beiden Behandlungsgruppen kontinuierlich.

Die Wirksamkeit der Medikation wurde in beiden Gruppen in etwa 70 Prozent der Fälle als sehr gut bis gut, die Verträglichkeit zu über 90 Prozent als ausgezeichnet bis gut beurteilt.

Fazit

Eine 6-wöchige Behandlung mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel ist nach den vorliegenden Studienergebnissen genauso wirksam wie eine „harte" medikamentöse Therapie. Auch was die Verbesserung der Lebensqualität angeht, zeigten sich zwischen Vertigoheel und dem Standardmedikament Betahistin keine statistisch gesicherten Unterschiede.

Quelle: (2) M. Weiser, et al.: Homeopathic vs Conventional Treatement of Vertigo. Archives of Otolaryngol. Head Neck Surgery, Vol. 124, No. 8 (1998), S. 879-885

Weiterführende Informationen