Weniger ist mehr: Konzentriert und leistungsstark durch Monotasking

Ob Working Mom, Multi-Jobber oder Manager: Der Terminkalender vieler Menschen platzt aus allen Nähten. Optimales Zeitmanagement ist daher eines der großen Themen unserer Gesellschaft. Lange galt Multitasking als Wunderwaffe. Heute geht der Trend jedoch wieder dahin, Aufgaben nacheinander und ohne Unterbrechung zu erledigen. Monotasking ist im Kommen – aus gutem Grund!

Viele Menschen erledigen ihre eigentliche Arbeit erst nach offiziellem Dienstschluss – wenn endlich kein Telefon mehr klingelt, keine Meetings mehr stattfinden und keine E-Mails mehr vom konzentrierten Arbeiten abhalten. Kehrt im Büro endlich Ruhe ein, merkt man erst, mit wie vielen Störfaktoren man während eines Arbeitstages konfrontiert ist: Telefon und Handy, E-Mail, Konflikte, Teamsitzungen, spontane Anliegen von Vorgesetzten und Kollegen. Was viele aus eigener leidvoller Erfahrung kennen: Wird man dauernd unterbrochen, bedarf es immer wieder aufs Neue einer Anlauf- und Einarbeitungszeit. So fällt es von Mal zu Mal schwerer, sich auf die eigentliche Aufgabe zu konzentrieren. Die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit nehmen merklich ab. Trotzdem muss die Arbeit ja irgendwie erledigt werden…

Multitasking – ein Ding der Unmöglichkeit

Immer öfter wird vor den negativen Folgen von Multitasking gewarnt. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist das menschliche Gehirn nicht in der Lage, mehrere anspruchsvolle Aufgaben zur gleichen Zeit zu lösen – erfolgreiches Multitasking ist physiologisch gar nicht möglich. Allein der Versuch führt zu Zeit- und Qualitätseinbußen. Anstatt also durch „Verdichtung der Arbeitszeit“ die Produktivität zu erhöhen, verringert der ständige Wechsel von einer Aufgabe zur anderen die Arbeitsleistung und -qualität. Experten sprechen davon, dass durch Multitasking und das daraus folgende „zerhackte Arbeiten“ bis zu 28 Prozent der täglichen Arbeitszeit verloren gehen1. Unternehmen entsteht so ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Bei betroffenen Arbeitnehmern kann Multitasking indes zu Überforderung und chronischem Stress mit all seinen negativen gesundheitlichen Auswirkungen führen.

„Back to the future“: Experten empfehlen Monotasking

Arbeitsforscher raten deshalb dazu, zum früher üblichen seriellen Arbeiten zurückzukehren. Durch sogenanntes Monotasking soll eine neue Kultur des fokussierten Arbeitens entstehen. Gemeint ist vor allem, sich für eine längere Zeitspanne auf nur eine Aufgabe zu konzentrieren, bevor man mit einer neuen beginnt. Das Monotasking-Konzept meint aber auch, in Ruhe arbeiten zu dürfen. Vorbei wären damit die Zeiten, in denen man in „Tausendsassa“-Manier gleichzeitig Telefon, E-Mail-Programm, Kunden und Kollegen bediente. Schluss wäre auch mit dem latent nagenden Gefühl der Überforderung, das zwei Drittel der deutschen Büroangestellten aufgrund von Multitasking zu schaffen macht2. Doch bevor Monotasking in deutschen Unternehmen Einzug halten kann, muss in der gesamten Arbeitswelt ein Umdenken einsetzen.

Konzentriert arbeiten und mehr schaffen

Monotasking erfordert Disziplin – vom Einzelnen wie auch vom gesamten Team, von Führungskräften und Kunden. Doch Experten zufolge lohnt sich die Mühe: Denn Monotasking bietet zahlreiche Vorteile. Wer konsequent an Aufgaben dranbleibt, kann viel Zeit sparen – Fachleute sprechen von bis zu 40 Prozent3. So erhöht sich die Produktivität, der Zeitdruck nimmt ab. Und während durch die Konzentration auf eine einzelne Aufgabe die Fehlerquote sinkt, steigt nicht nur die Qualität des Arbeitsergebnisses, sondern auch die Arbeitsplatzqualität für die Beschäftigten. Dies drückt sich nicht nur in besseren Unternehmenszahlen, sondern auch in niedrigeren Krankenständen – insbesondere weniger Fehltagen wegen seelischer Probleme – aus. So kann konsequentes Monotasking sowohl bei Kunden und Arbeitgebern als auch bei Arbeitnehmern für mehr Erfolg und größere Zufriedenheit sorgen.

Einzigartige Formel für mehr Gelassenheit im Alltag

Unabhängig vom Arbeitsstil – wer beruflich stark eingespannt ist und häufig unter Strom steht, tut gut daran, sein Nervenkostüm zu stärken. Wichtig ist regelmäßige Entspannung, etwa durch Hobbys und Sport in der Freizeit, aber auch durch kleine Pausen während der Arbeitszeit. Unterstützend kann ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan® mit seiner einzigartigen Wirkformel dabei helfen, sich innerlich gegen Stress und Anspannung zu wappnen. Die Passionsblume (Passiflora incarnata) wirkt regulierend auf das Nervensystem und lindert so Unruhezustände sowie nervöse Schlafstörungen. Hafer (Avena sativa) wirkt bei Überforderung und Schlafstörungen. Verdünnte Auszüge aus Kaffeesamen (Coffea arabica) reduzieren Nervosität und Schlafstörungen. Zincum isovalerianicum wirkt bei nervösen Schlafstörungen und Unruhe.

Persönlicher Rat von Experten

Konkrete Hilfe bei Problemen mit Stress, Anspannung und Schlafstörungen bietet die kostenlose Stress-Helpline 08000 - 14 28 42. Spezialisierte Ärzte und Psychologen beantworten jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr die Fragen der Anrufer.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de

Quellen:

1 M. Meckel: „Die Aufmerksamkeitskrise. Wie wir uns in einer Kultur der Zerstreuung wieder versammeln können“, Organisationsentwicklung Nr. 4, 2009

2 A. Lohmann-Haislah: „Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden“, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAu-A, Dortmund/Berlin/Dresden, 2012. ISBN 978-3-88261-725-2

3 L. Seiwert: „Täglich eine Stille Stunde. Monotasking: So werden Sie zum Zeit-Gewinner“, FOCUS-Online, 14. Oktober 2014

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