Acidum picrinicum

Deutsche Stoffbezeichnung: Pikrinsäure

Verwendet wird Pikrinsäure (2,4,6-Trinitrophenol), C6H3N3O7, MG 229,1. Der Gehalt entspricht den Anforderungen des gültigen HAB.

Anstrengungen, Lesen, Geistesarbeit verschlimmern. Völlige Erschöpfung, Schwäche, muss sich lang legen. Augenbrennen bei Licht. Ohrfurunkel. Papulöse Ausschläge. Verschlimmerung (Hinterhaupt-Kopfschmerz) nach Koitus, Sonnenbestrahlung, geistiger Anstrengung. Urin zucker- und eiweißhaltig. Spondylitis. Prostatahypertrophie.

Typisch für die Anwendung sind die Symptome der völligen geistigen Erschöpfung mit Schwäche, Ermüdungsgefühl und geistiger Trägheit bis zur vollständigen Lähmung. Dabei besteht Gleichgültigkeit und Mangel an Energie und Initiative. Alle Beschwerden verschlimmern sich durch Anstrengung. Neurasthenie. Pollutionen.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Acidum picrinicum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Geistige und nervöse Erschöpfungszustände. Gehirngefäßverkalkung. Sexuelle Störungen. Gehörgangsfurunkel. Akne vulgaris.