Adeps suillus

Deutsche Stoffbezeichnung: Schweineschmalz

Verwendet wird Schweineschmalz in pharmazeutischer Qualität (Adeps suillus). Schweineschmalz ist der zwischen 75 und 100 °C ausgeschmolzene, vom Wasser und Eiweiß befreite Anteil des Fettgewebes, der überwiegend aus dem frischen, ungesalzenen Gewebe des Netzes und der Nierenumhüllung gesunder, nach den jeweils geltenden Rechtsvorschriften tauglich befundener Schweine gewonnen worden ist.

Besonders nach Genuss tierischer Fette (z.B. Schmalz, Rindertalg, aber auch nach Butter) auftretende Beschwerden. Cholesterinämie. Bindegewebsverschlackung. Adipositas. Akne vulgaris. Seborrhö. Akute und chronische Ekzeme. Gallenkoliken. Blepharitis, Hordeolum, Chalazion. Beschwerden von Homotoxinen, die durch Gewichtsverluste freigemacht sind (intermediäre Abbau-Toxine).

Adeps suillus ist besonders bei der Landbevölkerung, die fast ausschließlich von Schweinefleisch lebt, indiziert und bei den verschiedensten Phasen gut wirksam.