Benzylpenicillinum-Kalium

Synonym: Penicillinum

Deutsche Stoffbezeichnung: Penicillin

Verwendet wird Benzylpenicillin-Kalium, C16H17KN2O4S, MG 372,5 in homöopathischer Zubereitung (homöopathisiertes Allopathikum).

Die Hauptindikationen sind: Therapieschäden bei beziehungsweise nach Behandlung mit Antibiotika, Sulfonamiden usw. Allgemeine Erschöpfung, fühlt sich nur im Liegen wohl. Ekzeme. Urtikaria. Warzenbildung. Stechende Schmerzen verschiedener Lokalisation, schlimmer durch Bewegung (wie Bryonia). Supraorbitale Neuralgien sowie hinter dem rechten Augapfel (Chelidonium, Sanguinaria, Belladonna). Schlaf unruhig. Erwachen gegen zwei Uhr.

Konjunktivitis. Blepharitis. Verschleppter Schnupfen. Gehörgangsekzem. Ohrensausen. Asthmatische Dyspnoe. Trockener, heiserer Husten.

Schmerzen unter dem Brustbein mit Herzklopfen, Tachykardie. Angina pectoris. Parästhesien in den Extremitäten.

Zahnfleischbluten. Zahnabdrücke an gelb-brauner Zunge. Stomatitis aphthosa. Obstipation mit Nabelschmerz und Meteorismus. Nierenschmerzen. Albuminurie und Ödeme. Fluor albus. Gelenk- und Muskelschmerzen.

Verschlimmerung durch Bewegung, feuchte Kälte und um 16 Uhr. Besserung durch Ruhe, warme und trockene Witterung.

Julian (Paris) empfiehlt das 1954/55 von Guermonprez geprüfte Präparat auch noch bei chronischer Retikulo-Endotheliose.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Benzylpenicillinum-Kalium die folgende Hauptindikation für Penicillin im Bundesanzeiger veröffentlicht: Chronische Haut- und Schleimhautentzündungen.