Calcium phosphoricum

Deutsche Stoffbezeichnung: Kalziumphosphat

Verwendet wird Calciumhydrogenphosphat, CaHPO4 · 2 H2O, MG 172,1. Der Gehalt entspricht den Anforderungen des gültigen HAB.

Die Hauptcharakteristik ist folgende: Schwächemittel für unterentwickelte Kinder und in den Entwicklungsjahren. Rachitis. Kopfschmerz (Hut unerträglich). Kopf wackelt hin und her. Langwieriges Zahnen. Zähne werden früh kariös. Verlangen nach Geräuchertem. Glieder- und Gelenkschmerzen bei Wetterwechsel. Kopfschmerz nach der Schule. Lungentuberkulose. Empfindlichkeit gegen den geringsten Luftzug (macht Schmerzen). Regt Kallusbildung bei Frakturen an.

Während Calcium carbonicum besser bei pastösen Patienten wirkt, ist Calcium phosphoricum bei mageren Kranken indiziert. Es finden sich Nabelkoliken, dauerndes Verlangen zu essen, wonach die Nahrung leicht wieder erbrochen wird.

Diarrhö und Kolikschmerzen, besonders nach Früchten, grüne, durchfällige, zuweilen schleimige und unverdaute Stühle mit Blähungen. Fistula ani.

Zu frühe Menstruationen mit hellrotem oder dunklem Blut mit heftigen Rückenschmerzen.

Heiserkeit, beständiges Räuspern, Kitzelhusten mit Trockenheit im Hals.

Calcium phosphoricum ist eines der Hauptmittel bei Rachitis und bei schwieriger Zahnung sowie bei Cholera infantum, Verdauungsschwäche und dient bei Knochenbrüchen zur raschen Heilung.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Calcium phosphoricum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Konstitutionsmittel bei Lymphatismus. Erschöpfungszustände. Appetitstörungen. Kalkmangelzustände. Wirbelsäulenerkrankungen.