Calendula officinalis

Deutsche Stoffbezeichnung: Ringelblume

Verwendet wird das frische blühende Kraut von Calendula officinalis L./Compositae.

Die Hauptindikationen sind: Schlecht heilende Wunden (mit zerrissenen und zerquetschten Rändern).

Calendula ist außerdem gekennzeichnet durch große Reizbarkeit mit Neigung zum Ersticken und rheumatoiden Schmerzen mit leichten Frostschaudern, die während der Ruhe sich verschlimmern.

Auch Bläschenausschläge und entzündliche Anschwellung der Unterkieferdrüse, der Tonsillen und der Ohrspeicheldrüsen wie verschiedener Lymphdrüsen (evtl. auch einzusetzen bei Mononukleose – Pfeiffer-Drüsenfieber – neben Vincetoxicum) werden durch Calendula beeinflusst.

Calendula eignet sich ganz besonders bei Wunden, deren Zustand sich laufend verschlimmert, die erhebliche Schmerzen verursachen und deren Ränder entzündlich gerötet sind mit Neigung zu Eiterung, besonders bei Quetschwunden (auch äußerlich).

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Calendula officinalis die folgenden Hauptindikationen für Calendula im Bundesanzeiger veröffentlicht: Hauteiterungen und schlecht heilende Wunden. Quetsch-, Riss- und Defektwunden. Erfrierungen und Verbrennungen der Haut.