Caltha palustris

Deutsche Stoffbezeichnung: Sumpfdotterblume

Verwendet werden die frischen, blühenden, oberirdischen Teile der an Gräben und auf feuchten Wiesen in Europa, Asien und Nordamerika vorkommenden Stammpflanze: Caltha palustris L./Ranunculaceae.

Caltha palustris hat sich bei gastrischen Symptomen mit Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall bewährt, besonders wenn Kopfschmerzen und Singen in den Ohren vorhanden sind und eventuell Harntenesmen vorliegen. Auch können günstige Wirkungen bei Hautwassersucht (Anasarka) sowie bei Pemphigus vulgaris mit Blasen, die von einem Ring umgeben sind und viel jucken, beobachtet werden. Auch bei starker Schwellung des Gesichtes, besonders um die Augen herum, sowie bei juckenden Ausschlägen auf den Oberschenkeln und Pustelbildung kann Caltha palustris (in der Tinktur oder in niedrigen Potenzen) versucht werden. Bei Uteruskrebs sollen günstige Wirkungen beobachtet sein.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Caltha palustris die folgende Hauptindikation im Bundesanzeiger veröffentlicht: Hautausschläge.