Centella asiatica

Synonym: Hydrocotyle asiatica

Deutsche Stoffbezeichnung: Tigergras

Verwendet werden die getrockneten oberirdischen Teile von Centella asiatica [L.] Urban/Umbelliferae.

Die Hauptindikationen sind: Hautjucken, Lupus, Lepra. Psoriasis. Starke Schuppung bei Hautaffektionen. Verdickung der Haut. Sklerodermie.

Hydrocotyle weist außer den im Vordergrund stehenden Hautsymptomen wie speziell Rötung, Erythem mit Jucken an Gesicht, Hals, Brust, Rücken, Armen und Schenkeln mit Gefühl von Hitze, Stechen, Jucken und Brennen an verschiedenen Hautstellen, auch Ausschlag kleiner Pustelchen und Bläschen mit Abschürfung und Abschilferung vermehrter Eiterung vorhandener Geschwürsflächen, Missbildung der Nägel, auch neuralgische Gesichtsschmerzen in seinem Symptomenbild auf, ferner insbesondere Nierensymptome in Form von Schwere und Druck in der Nierengegend sowie Blasenkrampf mit Kribbeln in der Harnröhre, Harntenesmen und vermehrter Urinausscheidung.

Auch dumpfe Schmerzen in der Gebärmutter und in den Eierstöcken mit Empfindung von Jucken, Stechen und Hitze in der Scheide, heftige Kongestivzustände und Schmerzen im Uterus sowie zu früher Eintritt der Menstruation und Weißfluss finden sich im Arzneimittelbild.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Centella asiatica die folgenden Hauptindikationen für Hydrocotyle asiatica im Bundesanzeiger veröffentlicht: Gebärmutterentzündung. Hauterkrankungen mit Verdickungen und Juckreiz.