Cistus canadensis

Deutsche Stoffbezeichnung: Kanadisches Ziströschen

Verwendet werden die frischen, oberirdischen, blühenden Teile der in Nordamerika einheimischen Pflanze Helianthemum canadense (L.) Michx./Cistaceae.

Die Hauptindikationen sind: Ausschläge an Händen und Fingern. Harte, verdickte Stellen in der Handfläche, Risse. Neigung zu Drüsenschwellungen, Skrofulose, Karies. Haut rissig, Rhagaden, leicht blutend. Begleitende Durchfälle. Trockenheit der Schleimhäute von Mund und Rachen, Hals wie gefirnisst. Jede Erkältung schlägt auf den Hals. Kältegefühl. Kalte Luft unangenehm.

Charakteristisch für Cistus canadensis ist die Verschlimmerung der Beschwerden durch unangenehme Aufregungen und Gemütsbewegungen sowie die äußerste Empfindlichkeit gegen Zugluft, auch ein Kältegefühl in der Brust.

Außer bei katarrhalischen Affektionen und rheumatisch-neuralgischen Beschwerden (auch Armneuralgie) ist Cistus indiziert bei Herpes zoster und vesikulösen Ekzemen sowie Koliken mit Durchfall und bei Schwellungen der Lymphknoten.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Helianthemum canadense die folgenden Hauptindikationen für Cistus canadensis im Bundesanzeiger veröffentlicht: Juckende Hautflechte. Entzündung der Lymphdrüsen. Entzündung der Brustdrüse. Erkrankung der Atemwege.