Embryo suis

Synonym: Embryo totalis suis

Deutsche Stoffbezeichnung: Embryo-Gewebe (vom Schwein)

Verwendet wird ein 6 bis 8 Wochen altes, unmittelbar nach der Schlachtung entnommenes, voll ausgebildetes Embryo eines gesunden Hausschweins (Sus scrofa domesticus) aus kontrollierter Aufzucht in homöopathischer Zubereitung (Organpräparat).

Die Hauptindikationen sind: Zur Revitalisierung, allgemein bei zellulären Phasen. Arteriosklerose. Muskeldystrophie.

Das Arzneimittelbild von Embryo suis wurde im Januar 1995 von Dr. med. David Riley, Santa Fé (New Mexico), USA, erstellt.

Übereinstimmende Symptome mit der Materia Medica Antihomotoxica von Dr. H.-H. Reckeweg: Krampfartige Schmerzen in den Extremitäten; Blutzirkulationsstörungen.

Die wichtigsten Symptome aus der Arzneimittelbildprüfung von Dr. Riley waren:

  • Gemüt: Ein Gefühl allgemeiner ANGST/Bangigkeit und REIZBARKEIT, besonders beim Erwachen morgens und nachts. Plötzliche Reizbarkeit und plötzlicher Ärger bei Familienmitgliedern. Ungeduld. Unzufrieden. Traurigkeit und Kummer. Wechselnde Stimmungen. Empfindlich gegenüber allen äußeren Eindrücken. KONZENTRATIONSSCHWIERIGKEITEN, Verwirrung beim Erwachen morgens. WAHNVORSTELLUNGEN: Ihr Geist sei von ihrem Körper getrennt; sie schwebe in der Luft; sie sei angewidert von ihrem Ehemann. TRÄUME: schrecklich; albern; von Häusern; von einer Reise; von Arbeit; ein Baby zu haben; von ihrer Mutter, die gestorben ist; schwanger zu sein und zu gebären; Fehler zu machen; von Schreien und Weinen. Lebhafte Träume und Träume, die nicht erinnert werden. Wunsch, allein zu sein. Furcht, insbesondere vor Armut oder davor, dass etwas Schlimmes geschehen wird.
  • Allgemeines: Gefühl, zu heiß zu haben, das sich mit einem Gefühl, zu kalt zu haben, abwechselt. Schlimmer morgens. Schlimmer auf der linken Körperseite. Sich abwechselnde Zustände: ein Gefühl von gesteigerter Energie und Wohlbefinden, das von Abgeschlagenheit und Mattigkeit abgelöst wird. Hatte Verlangen nach Gebackenem, besonders mit Butter. Hat Verlangen nach kalten Getränken.
  • Vertigo: Vertigo. Gefühl von Schweben und Schwindelgefühl.
  • Kopf: SCHWERE KOPFSCHMERZEN, BESONDERS IN DEN SCHLÄFEN UND IN DER STIRN. DUMPFE KOPFSCHMERZEN, schlimmer in der Stirn. Drängende Kopfschmerzen, wie in einem Schraubstock. Schwere des Kopfes.
  • Auge: Lichtempfindlichkeit, Trockenheit und Brennen der Augen.
  • Ohr: Klingeln in den Ohren. Schmerzhafte Ohren, besonders auf der linken Seite. Jucken der Ohren.
  • Nase: Dicker Nasenausfluss mit Verfärbung. Schmerzhafte Nasenverstopfung mit postnasalem Tröpfeln.
  • Gesicht: Gefühllosigkeit des Gesichts, besonders um Kiefer und Lippen.
  • Mund: Trockenheit von Zunge und Gaumen.
  • Geschmack: Verändertes Geschmacksempfinden. Metallischer Geschmack im Mund. Saurer Geschmack.
  • Zähne: Zähneknirschen während des Schlafes.
  • Hals: HALSENTZÜNDUNG, gebessert durch Trinken. Trockenheit und Hitze im Hals.
  • Magen: ÜBELKEIT, schlimmer vor und nach dem Essen. Verminderter Appetit, kein Verlangen nach Nahrung. GESTEIGERTER DURST.
  • Leib: LEIBSCHMERZEN schlimmer um den Nabel herum und VERBUNDEN MIT BLÄHUNGEN UND AUFGEBLÄHTSEIN. Blähungen schlimmer morgens. Blähungen schlimmer vor Menstruation.
  • Rectum: Verstopfung, die sich mit Diarrhö abwechselt (alternierende Zustände). Verstärkter Stuhldrang. Übelriechende Winde.
  • Stuhlgang: WEICHER STUHL. Harte Stühle.
  • Blase: Brennende Schmerzen, selbst dann, wenn nicht Wasser gelassen wird.
  • Genitalien, weibliche: Leukorrhoe, dick und mit viel Schleim. Schwellendes und volles Gefühl in den Schamlippen und in der Vagina.
  • Extremitäten: Schmerzen und Verkrampfung in den Extremitäten, besonders in den Beinen. Unbeholfenheit der Hände.
  • Schlaf: GESTÖRTER UND UNRUHIGER SCHLAF. Einschlafschwierigkeiten. Häufiges Erwachen nach Mitternacht.
  • Schwitzen: Kalte Schweißausbrüche nachts.
  • Haut: Trockenes, prickelndes Gefühl der Haut