Ferrum jodatum

Deutsche Stoffbezeichnung: Eiseniodid

Verwendet wird das auf Milchzucker aufgetrocknete Reaktionsprodukt aus Eisen und Iod, Eiseniodid, FeI2, MG 309,6.

Die Hauptindikationen sind: Skrofulöse Drüsenschwellungen. Skrofulöse Augenentzündungen. Prostatahypertrophie.

Typisch für Ferrum jodatum ist ein Halsschmerz „wie von Splittern“, auch eitrige Konjunktivitis mit Lichtscheu und eine angeschwollene Nase mit reichlicher Schleimabsonderung weisen auf Ferrum jodatum hin, ebenso das Gefühl, als könne man sich nicht bücken wegen Völlegefühl und Druck unter dem Brustbein, obwohl nur eine geringe Speisenaufnahme erfolgte. Auch besteht beim Sitzen ein Gefühl, als ob etwas nach oben drückte.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Ferrum jodatum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Kropfleiden bei Schilddrüsenüberfunktion. Nierenentzündungen. Chronische Lymphdrüsenschwellung. Gebärmutterverlagerung.