Funiculus umbilicalis suis

Deutsche Stoffbezeichnung: Nabelschnur-Gewebe (vom Schwein)

Verwendet wird die frische Nabelschnur eines gesunden Hausschweins (Sus scrofa domesticus) aus kontrollierter Aufzucht in homöopathischer Zubereitung (Organpräparat).

Fast bei allen chronischen Erkrankungen indiziertes Bindegewebsmittel. Bindegewebsschäden. Adhäsionen. Osteochondrose. Vorzeitiges Altern. Runzelbildung.

Adynamie. Arteriosklerose. Zervikalsyndrom. Koxitis. Divertikulitis. Chronische Kolitis. Lupus erythematodes. Kollagenkrankheiten. Sklerodermie. Fibrome. Gefäßleiden. Geriatrische Indikationen jeder Art. Glaukom. Durchblutungsstörungen. Vegetative Dystonie. Strahlenschäden. Ulcus duodeni et ventriculi. Pruritus vulvae. Psoriasis. Sarkom und Karzinom. Autoaggressionskrankheiten. Schäden durch Antibiotika und Therapeutika. Allgemeine Therapieschäden. Skrofulose. Otosklerose. Multiple Sklerose. Muskelatrophie. Vertebragene Neuralgien. Neurodermitis. Ödeme. Marasmus. Kachexie. Lymphogranulomatose. Myopie. Akne rosacea. Dekubitus. Dermatitis. Dystrophia adiposo-genitalis. Elephantiasis. Emphysem. Exostosen. Leberzirrhose. Hydrozephalus. Tendovaginitis. Hydrozele. Nebenmittel bei Myxödem. Harnröhrenstrikturen. Fissura ani. Uterusprolaps. Erythema exsudativum multiforme et nodosum. Morbus Bechterew. Myositis ossificans. Osteomalazie. Das Präparat soll stets mit geeigneten Biotherapeutika und anderen Organ-Präparaten (Hypophysis suis, Glandula suprarenalis suis) kombiniert werden.

Das Arzneimittelbild von Funiculus umbilicalis suis wurde im Februar 1995 von Dr. med. David Riley, Santa Fé (New Mexico), USA, erstellt.

Übereinstimmende Symptome mit der Materia Medica Antihomotoxica von Dr. H.-H. Reckeweg: Hautausschläge, Kolitis, Schwäche.

Die wichtigsten Symptome aus der Arzneimittelbildprüfung von Dr. Riley waren:

  • Gemüt: GROSSE KONZENTRATIONSSCHWIERIGKEITEN, besonders während man dabei ist, etwas zu tun. Geistesabwesend. Vergesslich, verwirrt. Wie in einem Traum. Viele Träume.
  • Allgemeines: Energieverlust, schlimmer nachmittags. Allgemeines Gefühl von Unbehagen und Schwere. Verlangen nach kräftig gewürzter Nahrung. SCHLIMMER NACHMITTAGS.
  • Kopf: Pulsieren im Kopf, schlimmer in der Stirn und nach dem Essen. KOPFSCHMERZEN, SCHLIMMER IN DER STIRNGEGEND. Kopfschmerzen nach den Schläfen oder zum Hinterkopf hin lokalisiert.
  • Auge: Trockene Augen. Jucken, schlimmer morgens. Röte und Anschwellen der Augenlider.
  • Ohr: Ausschläge hinter den Ohren. Jucken in den Ohren.
  • Nase: KLARER AUSFLUSS AUS DER NASE. Niesen, schlimmer nachmittags.
  • Gesicht: Ausschläge auf Nase und Wangen.
  • Mund: Trockener Mund, mit brennendem Schmerz. Gelber Belag auf der Zunge.
  • Hals (innen): Wunder Hals/Halsentzündung. Raues, kratzendes Gefühl im Hals.
  • Hals (außen) Anschwellen und Hitze im Hals. Halslymphknoten sind druckempfindlich.
  • Magen: GESTEIGERTER APPETIT. ÜBELKEIT, schlimmer morgens und nach dem Essen. GESTEIGERTER DURST.
  • Leib: Blähungen und Leibschmerzen im Allgemeinen. Gefühl von Völle. Brennender Schmerz im Leib, schlimmer um den Nabel herum.
  • Rektum: VERSTOPFUNG, verbunden mit wirkungslosem Drang. Diarrhö. Hämorrhoiden.
  • Stuhlgang: HARTE, lehmfarbene Stühle. Stühle in Kugelform.
  • Blase: Gelber Urin mit starkem Geruch.
  • Genitalien, weibliche: Schmerzhafte Regelblutungen. Gesteigertes sexuelles Verlangen. Trockenheit in der Vagina.
  • Brust: Ausschlag mit roten Flecken auf der Brust.
  • Rücken: Stechende Rückenschmerzen, gebessert durch Druck.
  • Extremitäten: Reizung der Extremitäten: Kälte, Jucken, Schwellen oder Gefühllosigkeit. Ständiger dumpfer Schmerz in den Knien und Beinen.
  • Schlaf: Tiefer Schlaf mit Einschlafschwierigkeiten. Unruhiger Schlaf.
  • Haut: Rote fleckige Ausschläge, die nicht jucken.