Glyoxalum

Synonym: Glyoxal

Deutsche Stoffbezeichnung: Oxalaldehyd

Verwendet wird eine Lösung von Glyoxal (C2H2O2, MG 58,04) in Wasser.

Wirkt katalysatorisch deblockierend sowie auf geschädigte Atmungsfermente und Toxine, ist daher indiziert bei allen zellulären Phasen, besonders auch bei Dedifferenzierungsphasen, Viruskrankheiten. Seltene Gaben! Nachwirken lassen!

Glyoxal und Methylglyoxal (siehe dort) haben nach Prof. W. Frederik Koch eine tiefgreifende Wirkung auf verschiedenste degenerative Erkrankungen, nicht nur auf Neoplasien, sondern auch auf Schizophrenie (Dr. Wegener/Köln), auch auf Suchtkrankheiten (Dr. Schroeter/Freiburg).

Methylglyoxal und Glyoxal haben als „Karbonylgruppen-Reihen“ die Eigenschaft, blockierte Energie-produzierende Systeme der Zelle zu deblockieren sowie im Sinne der Depolymerisation von Homotoxinen-Karzinotoxinen eine bereits im Gang befindliche Krebsbildung mittels der Auswirkung der freien Radikale aufzulösen, was sowohl durch Chinone wie durch freie Karbonylgruppen möglich ist, vorausgesetzt, dass sie entsprechend verdünnt sind (homöopathische Potenzen). Sonst wirken sie umgekehrt (krebsbildend).

Durch die freien Karbonylgruppen und Chinone wird über den Wasserstoffentzug die Imprägnationsphase therapeutisch gewissermaßen „aufgebrochen“ (siehe auch die Arbeit von Reckeweg: „Neue Gesichtspunkte der antihomotoxischen Therapie bei zellulären Phasen“. Homotoxin-Journal 6, 285–395 [1967]).

Wichtig ist es bei der Therapie mit Glyoxal und Methylglyoxal keine erneute Dosis zu verabreichen, solange der Zustand noch in Reaktion ist beziehungsweise solange die Heilwirkung anhält.