Hedera helix

Deutsche Stoffbezeichnung: Efeu

Verwendet werden die frischen unverholzten Triebe der in Europa an Bäumen und Häusern emporrankenden Stammpflanze: Hedera helix L./Araliaceae.

Die Hauptindikationen sind: Akute und chronische Nasen-(Nebenhöhlen-)Katarrhe. Eiskalte, feuchte Hände („Froschhände“) und Füße. Angewendet wurde es auch in Form von Hustensäften. Welche Inhaltsstoffe für die Wirkung verantwortlich sind (Jod, Saponine, ein Glykosid Helicin, Carubin, Harz, Ameisensäure und Oxalsäure) ist nicht erwiesen.

Nach den Erfahrungen des Verfassers eignet sich Hedera helix als Therapeutikum bei verschiedenen Dyskrasien, sei es, dass eine Rachitis vorliegt (die man heute kaum noch sieht) oder eine chronische Sinusitis beziehungsweise Depositionsphasen an einem Locus minoris resistentiae, zum Beispiel im Sinne eines Hydrozephalus oder von Katarakt.

Hedera helix vermag, eventuell im Zusammenwirken mit anderen konstitutionell angreifenden Homöopathika, derartig fixierte Depositionsphasen über die regressive Vikariation in das akute Stadium wieder aufzulösen. Wenn Hedera helix unter diesem Gesichtspunkt im Hinblick auf seine Auswirkungen analysiert wird, lassen sich wahrscheinlich auch charakteristische Symptome herausarbeiten.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Hedera helix die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Akute Entzündungen der Atemwege, der Verdauungsorgane. Schilddrüsenüberfunktion. Rheumatische Erkrankungen.