Hekla lava

Deutsche Stoffbezeichnung: Lava des Hekla-Vulkankraters (Island)

Verwendet wird die Lava des Hekla-Vulkankraters (Island).

Die Hauptindikationen sind: Exostosen an Füßen, aber auch am Kiefer und anderer Lokalisation.

Hekla Lava wurde homöopathisiert, weil sich am Fuße des Heklakraters in Island bei den dort weidenden Schafherden, die mit dem Lavagestein des Kraters in dauernde engste Berührung kommen, in großem Umfang Exostosen an den Kiefern und an den sonstigen Knochen fanden. Die gute Wirkung von Hekla Lava bei Exostosen hat der Verfasser an zahlreichen Fällen seiner Praxis immer wieder feststellen können, zumal in Verbindung mit Mercurius praecipitatus ruber, dem eine selektive Wirkung auf die Knochenhaut zukommt, wobei man diese Kombinationswirkung bei geeigneten Fällen ausnützen kann.

Ein Fall von schwerster Trigeminusneuralgie (III. Ast), bei dem bereits sämtliche Zähne extrahiert waren, reagierte überraschend schnell und dauerhaft auf Hekla Lava D 6. Die unerträglichen Knochenschmerzen im Unterkiefer verschwanden innerhalb weniger Tage ohne Rezidiv.

Heinigke weist darauf hin, dass die Wirkung von Hekla Lava bei den verschiedensten Knochenerkrankungen erwiesen wurde, einschließlich Knochensarkom, skrofulöser und syphilitischer Ostitis und Exostosen. Hekla Lava soll daher auch bei Zahnschmerzen, Zahnfleischabszessen, Kieferanschwellungen und bei schwierigem Zahnen angewendet werden.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Hekla Lava die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Knochen- und Knochenhautentzündungen. Knochenauswüchse.