Parodontose-Nosode

Deutsche Stoffbezeichnung: Nosode aus Zahnfleischgewebe von an Parodontose erkrankten Patienten

Verwendet wird Zahnfleischgewebe von an Parodontose erkrankten Patienten in homöopathischer Zubereitung (Nosode).

Eine Indikation für die Parodontose-Nosode ist nicht nur die Parodontose als Erkrankung, sondern auch homotoxische Belastungen im Sinne einer gesteigerten Giftlage können durch Anwendung der Parodontose-Nosode einer wirksamen Reiztherapie zugeführt werden, zumal wenn diese durch sonstige homöopathische Antihomotoxien wie Fermentstimulatoren, intermediäre Katalysatoren und Organstimulantien unterstützt wird.

Die Parodontose-Nosode ist besonders auch dann angezeigt, wenn nach Entfernen aller Zähne nunmehr schlagartig die parodontotischen Erscheinungen abgestoppt werden und ein gewisser „Rückschlageffekt“ der sonst über die Parodontose abgeleiteten Homotoxine einsetzt, welche nun an weiteren Loci minoris resistentiae die verschiedensten Phasen in Erscheinung treten lassen können, wie zum Beispiel Manifestwerden von Leberschäden, Leberzirrhose, Unverträglichkeit von Alkohol, auch von Wein und Bier, plötzliches Hochschnellen des Blutdrucks, koronare Durchblutungsstörungen usw.

Wie allgemein bei den Nosoden, ist speziell auch bei der Parodontose-Nosode die allgemeine homotoxische Lage zu berücksichtigen. Dabei müssen auch die früher über die Reaktionsphase der Parodontose abgeleiteten, aber jetzt nach Versiegen der

Parodontose durch Rückschlageffekt wirksam werdenden Homotoxine stimulativ angegangen werden, was durch geeignete sonstige Präparate, wie sie bei zellulären Phasen erfolgreich eingesetzt werden, speziell auch durch Kombinationspräparate erfolgen kann.