Plumbum aceticum

Deutsche Stoffbezeichnung: Bleiazetat

Verwendet wird Bleiacetat 3 H2O, C4H6O4 Pb · 3 H2O, MG 379,3. Der Gehalt entspricht den Anforderungen des gültigen HAB.

Die Indikationen entsprechen im Wesentlichen denen von Plumbum. Die Anwendung erfolgt daher vorzugsweise bei chronischen Krankheitszuständen, die durch heftige Schmerzen, Krampf- und Lähmungserscheinungen charakterisiert sind und sich nachts verschlimmern sowie mit Gliederzittern und Schwäche, Affektionen der Sehnerven und Gehörnerven mit Schlund- und Magenkrämpfen einhergehen.

Typisch sind auch Kolik- und Blähungsbeschwerden mit Stuhlverstopfung infolge Darniederliegen der Darmtätigkeit; auch Blasenkrampf, Hodenschmerzen und Hodenentzündungen sowie Mastitis und spastische Kontrakturen des Uterus, die sogenannte Neuralgia uterina, aber auch Lungenkongestionen mit Bluthusten weisen auf Plumbum aceticum (und Plumbum) hin.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Plumbum aceticum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Nervenschmerzen in gelähmten Gliedern. Mumps.