Vertigoheel®

Vertigoheel Tabletten

Das natürliche Arzneimittel Vertigoheel hilft zuverlässig bei allen Arten von Schwindel.

Produktinformationen

Vertigoheel® ist die natürlich wirksame Hilfe bei Schwindel. Es reduziert Anzahl, Dauer und Intensität der Schwindelattacken. Vertigoheel® macht nicht müde und ist besonders gut verträglich. Dafür werden vier Inhaltsstoffe kombiniert. Unterstützt von Petroleum rectificatum, lindert Anamirta cocculus Schwindelgefühle unterschiedlichster Art sowie damit einhergehende Übelkeit. In Verbindung mit Ambra grisea und Conium maculatum wird dabei auch Schwindel behandelt, der durch Gefäßverkalkungen entsteht. Darüber hinaus gleicht Ambra grisea auch Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems aus und sorgt so für zusätzliche Hilfe.

Anwendungsgebiet: Verschiedene Schwindelzustände.

Darreichungsformen

Inhaltsstoffe

Ambra grisea (Graue Ambra)

Anamirta cocculus (Kokkelskörner)

Conium maculatum (Schierling)

Petroleum rectificatum (Steinöl)

Studienergebnisse

Schwindel - Hinweise auf Wirkmechanismus von Vertigoheel bei Schwindelzuständen

Als wirksame und gut verträgliche Therapie bei Schwindel hat sich Vertigoheel® erwiesen. Das natürliche Arzneimittel verbessert offenbar bei Patienten mit Schwindelzuständen die Durchblutung kleinster Gefäße, Mikrozirkulation genannt (1). Außerdem werden Stoffwechselwege beeinflusst, die zu einer Entspannung der Gefäßwände führen (2).

Plötzlich scheint sich die Welt zu drehen und der Boden zu schwanken. Jeder vierte Deutsche ist mindestens einmal im Leben von Schwindel betroffen. Schwindel zählt damit zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten zum Arzt gehen.

Bei Schwindel kommt es zu Gangunsicherheit, einem Dreh- bzw. Schwindelgefühl oder im Ruhezustand auch zu einem übermäßigen Bewegungs- bzw. Taumelgefühl. Begleiterscheinungen bei Schwindel sind oft auch Übelkeit, Schweißausbrüche, Ohrgeräusche und Kreislaufprobleme.

Schwindel kann durch eine Störung eines oder beider Gleichgewichtsorgane, durch Herzkreislauferkrankungen oder Herzrhythmusstörungen sowie durch Medikamente oder Stoffwechselstörungen, oder eine Kombination daraus, verursacht werden. Gerade im Alter, mit dem der Anteil der Schwindel-Betroffenen erheblich zunimmt, können in erster Linie Durchblutungsstörungen im Innenohr mögliche Ursachen sein, das heißt, die so genannte Mikrozirkulation ist gestört. In vielen Fällen entsteht Schwindel auch ohne eine erkennbare körperliche Ursache. Meistens sind die Beschwerden dann Ausdruck einer hohen Stressbelastung.

Studien zur Wirkweise von Vertigoheel

Für das natürliche Arzneimittel Vertigoheel®, in dem die Bestandteile Anamirta cocculus, Conium maculatum, Ambra grisea und Petroleum kombiniert sind, liegen einige randomisierte, kontrollierte Studien vor, in denen positive Effekte auf Schwindelsymptome beschrieben wurden. Dem Wirkmechanismus der Präparate wurde nun in zwei Studien auf den Grund gegangen.

Mit einer speziellen Mikroskopietechnik untersuchten die Wissenschaftler die Durchblutung der Mikrogefäße bei Schwindelpatienten während der Therapie mit Vertigoheel.

An der Studie nahmen 32 Patienten (18 Männer, 14 Frauen) zwischen 60 und 70 Jahren teil, die an Schwindel und mindestens an einer der folgenden Beschwerden litten: Gedächtnisstörungen, Schwanken, Erschöpfung, Benommenheit, Abgeschlagenheit, „Sterne-Sehen", Flackern vor den Augen, verschwommene oder beeinträchtigte Sicht.

Die Hälfte der Patienten nahm über einen Zeitraum von zwölf Wochen zweimal zwei Tabletten Vertigoheel am Tag ein. Die restlichen Patienten bildeten die Kontrollgruppe. Alle Patienten erhielten zusätzlich begleitende nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Behandlung der Schwindelattacken. In monatlichen Abständen wurden Untersuchungen zur Messung des Schweregrades des Schwindels durchgeführt und Veränderungen der Durchblutung den Mikrogefäßen dokumentiert.

Durchblutung und Eigenbewegung der Gefäße nehmen zu

Während der Behandlung mit Vertigoheel konnten die Wissenschaftler Effekte feststellen, die zu einer Verbesserung der Mikrozirkulation führen: eine deutliche Zunahme der blutdurchströmten Knotenpunkte im Netzwerk der kleinsten Blutgefäße, ein erhöhter Durchfluss von roten Blutkörperchen sowohl in den kleinen Arterien (Arteriolen) als auch in den kleinen Venen (Venolen) sowie eine Zunahme der Gefäßeigenbewegung. Darüber hinaus nahm bei der Vertigoheel-Gruppe der Sauerstoffgehalt in den untersuchten Gewebebereichen zu. Zwischen der vierten und achten Woche verbesserte sich bei diesen Patienten die Schwindelsymptomatik deutlich. In der Kontrollgruppe hatte sich die Schwindelsymptomatik eher verschlechtert.

Die Mikrozirkulation ist der funktionell wichtigste Teil des menschlichen Blutkreislaufs und spielt sich in dem feinen und sehr weitverzweigten Netzwerk der kleinsten Blutgefäße (Blutkapillaren, Arteriolen, Venolen) ab. Sie hat eine große Bedeutung für den Organismus, denn sie stellt ein wichtiges Blutreservoir dar, beeinflusst den Blutdruck, fördert den Wärmeaustausch und transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen. Sind die Kapillargefäße durch Arteriosklerose oder Entzündungsprozesse geschädigt, werden Muskeln und Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Typische Folgen können Müdigkeit, Ohrgeräusche und Konzentrationsstörungen sein.

Eine präklinische Studie an der Universität Tübingen (2) konnte einen Einfluss von Vertigoheel auf die Signalwege glatter Gefäßmuskelzellen nachweisen. Die in Vertigoheel enthaltenen wirksamen Bestandteile Anamirta cocculus und Conium maculatum greifen über eine Aktivierung der Adenylatcyclase sowie über die Hemmung der Phosphodiesterase V in die second-messenger-vermittelte Relaxation der glatten Muskelzellen ein. Diese synergistischen Effekte führen zu höheren Konzentrationen von cAMP und cGMP und somit zu einer Gefäßdilatation (2).

Fazit

Besonders im höheren Lebensalter treten oft unspezifische Schwindelbeschwerden auf, die durch das natürliche Arzneimittel Vertigoheel wirksam gelindert werden können. Ein Einfluss auf die Gefäßdilatation über second-messenger-Systeme und somit Zunahme der Mikrozirkulation konnten als zugrunde liegende Mechanismen aufgeklärt werden.

Quellen:

(1) Klopp R, Niemer W, Weiser M. Micocirculatory effects of a homeopathic preparation in patients with mild vertigo: an intravital microscopic study. Microvascular Research, 2005;69:10-16

(2) Heinle H, Tober C, Zhang D, Jäggi R, Kuebler WM. The low-dose combination preparation Vertigoheel activates cyclic nucleotide pathways and stimulates vasorelaxation. Clinical Hemorheology and Microcirculation, 2010;46(1),23–35

Schwindel - Mit Naturheilkunde gegen Schwindelanfälle

Schwindelsymptome sollten in jedem Fall ernst genommen werden, da sich hinter ihnen gelegentlich auch schwerwiegende Erkrankungen verbergen können. Auch wenn meist keine eindeutige Ursache ermittelt werden kann, ist eine rasche und wirksame Behandlung angeraten, denn durch die Schwindelsymptomatik entsteht ein erheblicher Leidensdruck. Eine medikamentöse Behandlung mit den klassischen Arzneimitteln gegen Schwindel ist häufig mit Nebenwirkungen verbunden, deshalb bevorzugen viele Patienten natürliche Präparate wie Vertigoheel.

Ob diese Mittel ebenso wirksam wie klassische Medikamente sind, wurde in zwei randomisierten, kontrollierten klinischen Studien (3, 4) sowie mehreren Nicht-Interventionellen Studien (5 -7) hinterfragt.

  • Kontrolliert: Eine Patientengruppe wird mit dem zu untersuchenden Medikament behandelt, eine andere Patientengruppe (Kontrollgruppe) mit einem Vergleichsmedikament.
  • Randomisiert: Die Versuchsperson wird einer Studiengruppe nach dem Zufallsprinzip zugeteilt.
  • Doppelblind: Weder Versuchsleiter noch Patient wissen, wer zu welcher Gruppe gehört.

In allen Studien wurde die Wirksamkeit von Vertigoheel auf Häufigkeit, Dauer und Intensität von Schwindelattacken bei Patienten mit Schwindel unterschiedlicher Genese im Vergleich mit einem Standardmedikament geprüft. Zudem wurde die Auswirkung der Medikamente auf die Lebensqualität bewertet, da Aspekte der Lebensqualität für die richtige Wahl der medikamentösen Therapie bei Schwindel entscheidend sein können.

Meta-Analyse

Vier dieser Studien wurden 2005 in einer Meta-Analyse zusammengefasst (8). Dadurch konnten die Daten von 1388 Patienten zusammen ausgewertet werden. Die Behandlungsdauer (6-8 Wochen) und Dosierung war in allen Studien vergleichbar, ebenso die primären Endpunkte. Die Meta-Analyse aller vier Studien ergab, dass Vertigoheel Anzahl, Dauer und Intensität der Schwindelattacken in gleichem Maße wie das Kontrollmedikament (Dimenhydrinat, Betahistin, Ginkgo biloba) senkt. Eine Meta-Analyse von klinischen Studien wird mit der höchsten Evidenzklasse Ia bewertet.

S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) verweist in ihrer S3-Leitlinie „Akuter Schwindel in der Hausarztpraxis“ auf die o.g. Meta-Analyse und bringt zum Ausdruck, dass „Vertigoheel bei Äquivalenz-Testung zu Betahistin vergleichbar wirksam“ ist (9). Vertigoheel ist damit nach unserer Kenntnis das bisher einzige Komplexhomöopathikum, das Aufnahme in eine nationale Leitlinie gefunden hat.

Schwindel im Alter

Treten Schwindelbeschwerden im Alter auf, so werden diese oft als diffus beschrieben, bisweilen sind sie nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Außerdem nimmt der multimorbide geriatrische Patient durch die hohe Anzahl an Diagnosen schon eine ganze Reihe an Medikamenten ein, so dass eine gut verträgliche und interaktionsarme Therapie von hoher Wichtigkeit ist. Vertigoheel verfügt über ein hohes Sicherheitsprofil, es sind keine Neben- und Wechselwirkungen bekannt.

Quellen:

(3) Weiser M, Strosser W, Klein P. Homeopathic vs conventional treatment of vertigo: a randomized double-blind controlled clinical study. Arch Otolaryngol Head Neck Surg 1998;124(8),879–885

(4) Issing W, Klein P, Weiser M. The homeopathic preparation Vertigoheel versus Ginkgo biloba in the treatment of vertigo in an elderly population: a double-blinded, randomized, controlled clinical trial. J Altern Complement Med 2005;11(1),155–160

(5) Wolschner U, Strösser W, Weiser M, Klein P. Behandlung des Schwindels mit einem modernen Homöopathikum: Ergebnisse einer referenzkontrollierten Kohortenstudie. Biol Med 2001;30(4),184–190

(6) Weiser M, Strösser W. Vergleichsstudie Homöopathikum vs. Betahistin: Behandlung des Schwindels. Allgemeinarzt 200;22(13),962–964

(7) Seeger-Schellerhoff E, Corgiolu M. Effectiveness and tolerability of the homeopathic treatment Vertigoheel for the treatment of vertigo in hypertensive subjects in general clinical practice. Eur J Integr Med 2009;1(4),231

(8) Schneider B, Klein P, Weiser M. Treatment of Vertigo with a Homeopathic Complex Remedy Compared with Usual Treatments. Arzneimittelforschung 2005;55(01),23–29 https://doi.org/10.1055/s-0031-1296821

(9) DEGAM Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (2016). Akuter Schwindel in der Hausarztpraxis, S3-Leitlinie. DEGAM Leitlinie Nr. 17, 1–78. Abgerufen am 18.5.2018 von: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-018l_S3_Akuter_Schwindel_Hausarz

Fachjournalistische Beiträge

HNO_kompakt_01/2015

Schwindelattacken sorgfältig anamnestisch hinterfragen

HNO Bd. 60, November 2012

Chronischer Schwindel – Die zentrale Kompensation fördern

MMW-Fortschr.Med . Nr. 1-2/2010

Komplexhomöopathikum bessert Beschwerden dauerhaft

MMW-Fortschr. Med. Nr. 48 / 2008

Eine Alternative bei Mikrozirkulationsstörungen - Homöopathikum unterstützt Endothel-Funktionen

Packshots

Weiterführende Informationen

Einsatz von Cookies: Wir würden gerne Cookies verwenden, um die Präferenzen unserer Nutzer zu erkennen und diese Website optimal gestalten zu können. Detaillierte Informationen und wie Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Mehr anzeigen

Weniger anzeigen