Ambra grisea

Deutsche Stoffbezeichnung: Graue Amber

Verwendet wird die aus dem Darm von Physeter macrocephalus L./Physeteridae stammende ausgeschiedene Masse.

Die Hauptsymptome sind: Schwere- und Druckgefühl im Kopf mit Schwindel. Trockenheit der Nasen- und Mundschleimhäute. Foetor ex ore. Jucken an Genitalien. Nervöse Erregtheit, Schwerhörigkeit, Konzentrationsschwäche. Pollutionen mit nachfolgender Schwäche.

Ambra ist kein Entzündungsmittel. Im Vordergrund stehen nervöse Symptome bei vorherrschendem chronischem Verlauf wie nervöse Schwachsichtigkeit und Schwerhörigkeit, Schwindel, Gedächtnisschwäche, Nachlassen der Gehirnfunktionen und der Entscheidungskraft allgemein, ferner allgemeine geistige Erschöpfung mit Altersschwäche.

Indiziert ist Ambra aber auch bei nächtlichem Krampfhusten mit Dyspnoe, Keuchhusten, auch bei geschlechtlicher Übererregung mit Pollutionen und Neurasthenie, bei Frauen mit häufiger Menstruation und Fluor albus.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Ambra grisea die folgenden Hauptindikationen für Ambra im Bundesanzeiger veröffentlicht: Nervöse Übererregbarkeit und nervöse Erschöpfung. Schlafstörungen. Fehlsteuerungen des vegetativen Nervensystems. Traurige Verstimmungszustände. Gefäßverkalkung. Voralterung.