Arum maculatum

Deutsche Stoffbezeichnung: Gefleckter Aronstab

Verwendet wird der frische, vor der Entwicklung der Blätter gesammelte Wurzelstock der in Mittel- und Südeuropa in feuchten Wäldern wild wachsenden Stammpflanze: Arum maculatum L./Araceae.

Die Hauptindikationen sind folgende: Pharyngitis, Laryngitis. Heuschnupfen. Bulbärsyndrom mit Unmöglichkeit zu schlucken, Speichelfluss. Krämpfe. Lähmungen (bulbär bedingt). Nase, Mund und Rachen sind feurig entzündet wund, schmerzhaft.

Wenn der frisch ausgepresste Saft mit der Haut in Berührung gebracht wird, so entsteht Rötung, Anschwellung und Bläschenbildung. Bei intravenöser Einspritzung erfolgt der Tod unter Lähmungen und Krämpfen. Daraus resultieren auch die bei Prüfungen gefundenen Symptome wie Kopfeingenommenheit, Schläfrigkeit, Rötung des Gesichts beim Schlaf. Schleimhautkatarrhe an Augen und Nase. Stomatitis mit Zahnfleischbluten bei der geringsten Berührung, Zunge geschwollen und schmerzhaft. Im Schlund Gefühl von Kitzeln, Stechen und Brennen, erschwertes Schlucken, mit Schmerz verbunden.

Befallen sind auch die Schleimhäute des Respirations- und des Verdauungstraktus mit brennendem, zusammenziehendem Magenschmerz, Erbrechen von Schleim und Blut, krampfhaften Darmkoliken, auch starker Menstrualblutung.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Arum maculatum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Entzündungen der oberen Atemwege. Nasenpolypen.