Aurum iodatum

Deutsche Stoffbezeichnung: Goldiodid

Verwendet wird ein Gemisch aus Gold(I)-iodid und Gold(III)-iodid. Der Gehalt an Au (AG 197,0) entspricht den Anforderungen des gültigen HAB.

Chronisch inveterierte Lues. Ozaena. Lupus. Keratitis. Mastoiditis. Arteriosklerose. Metritis. Ovarialzysten. Myombildung (!). Aortenaneurysma.

Aurum jodatum sollte – wenn auch nur als Zwischenmittel – stets dann eingesetzt werden, wenn bei Arteriosklerose (z.B. auch bei Apoplexie in jugendlichem Alter) oder wenn bei Herzaffektionen, Angina pectoris, koronaren Durchblutungsstörungen eine konstitutionelle syphilitische Komponente mitbeteiligt zu sein scheint.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Aurum jodatum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Bluthochdruck. Beschwerden bei Schlagaderverkalkung. Verhärtung drüsiger Organe.