Calcium fluoratum

Deutsche Stoffbezeichnung: Fluorkalzium

Verwendet wird Calciumfluorid, CaF2, MG 78,1. Der Gehalt entspricht den Anforderungen des gültigen HAB.

Die Hauptindikationen sind: Schwellungen der Knochen. Zahnkaries. Knochenfisteln. Drüsenschwellungen, steinhart und suspekt auf Karzinom, Naevus vasculosus. Lumbago mit Verschlimmerung zu Beginn der Bewegung. Chalazion- und Hordeolum-Zysten, verhärtet. Verhärtungen sind für Calcium fluoratum charakteristisch.

Die Hauptwirkung erstreckt sich ebenfalls auf bindegewebige Strukturen allgemein, auch auf elastische Fasern und auf die Knochenhaut; fördert auch die Resorption verhärteter Exsudate, ist ebenfalls wirksam bei Varizen, Hämorrhoiden, Exostosen, bei Hornhautflecken, Brustknoten (hier besser oder zugleich die Mastopathia cystica-Nosode. Auch bei Lumbago (aufgrund von Affektionen der Wirbelsäule), Retronasalkatarrh und Ozaena indiziert.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Calcium fluoratum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Entzündungen der oberen Luftwege und des Magen-Darm-Kanals. Degenerative Veränderungen am Stütz- und Bindegewebe. Schilddrüsenerkrankungen.