Herpes simplex-Nosode

Deutsche Stoffbezeichnung: Herpes-Virus-Nosode

Verwendet werden auf 106 plaquebildende Einheiten (PFU) pro ml eingestellte und inaktivierte Herpes simplex-Viren in homöopathischer Zubereitung (Nosode).

Bei der Erforschung der Viruskrankheiten hat sich ergeben, dass den Herpes-Viren eine große Bedeutung auch für die Entstehung von Neoplasien zukommt. Besonders manche Krebserkrankungen der Gebärmutter können enge Beziehungen zu früheren Affektionen allgemein von Herpes aufweisen, so dass auch beim Uteruskarzinom die Anwendung der Herpes simplex- und der Herpes Zoster-Nosode zweckmäßig erscheinen.

Die Nosode sollte speziell auch Anwendung finden bei Grippeerkrankungen, da hierbei häufig herpetische Affektionen (an den Wangen, um den Mund) auftreten, ebenso wie vor, während und nach der Menstruation, auch bei Gürtelrose mit typischer neuraler Lokalisation in segmentalen Bereichen ein Versuch zu machen ist. Auch bei heftigen Schmerzen, die nach Heilung eines Herpes zoster zurückbleiben und sehr schwer anzugehen sind, kann die Herpes simplex-Nosode eingesetzt werden; neben den sonst indizierten Homöopathika (Mezereum, Rhus toxicodendron, Ranunculus, Vaccininum, Variolinum u.a.).