Kalium iodatum

Deutsche Stoffbezeichnung: Kaliumiodid

Verwendet wird Kaliumiodid, KI, MG 166,0. Der Gehalt entspricht den Anforderungen des gültigen HAB.

Die Hauptindikationen sind: Rhinitis mit grünen, übelriechenden, scharfen Absonderungen. Salziges Sputum bei trockenem, reißendem Husten. Nächtliche Knochenschmerzen. Ruhelos, ohne zu ermüden. Papeln, Pusteln, Knoten-Ausschläge auf der Kopfhaut. Erkältlichkeit, verlangt dabei kühle Räume. Lues III mit verschiedensten Manifestationen. Skrofulose. Keratitis, Ozaena. Heftiger akuter Schnupfen. Lichtscheu. Augentränen, Brennen. Akne rosacea. Aszites. Ulcus cruris. Thyreotoxikose. Wirkt bei zahlreichen Inflammationsphasen mit Schwäche der eigenen Abwehr.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Kalium jodatum die folgenden Hauptindikationen im Bundesanzeiger veröffentlicht: Entzündungserscheinungen der oberen Luftwege. Weichteilrheumatismus.