Ferrum sulfuricum

Deutsche Stoffbezeichnung: Eisensulfat

Verwendet wird Eisen(II)-sulfat, FeSO4 · 7 H2O, MG 278,0. Der Gehalt entspricht den Anforderungen des gültigen Arzneibuchs.

Die Hauptindikationen sind: Blutwallungen. Empfindlichkeit gegen Kälte und frische Luft.

Auch Ferrum sulfuricum weist die Hauptmerkmale von Eisen auf, daneben jedoch noch viele von Sulfur. Es erfolgt wie bei Sulfur Besserung durch Wärme oder im warmen Zimmer und Verschlimmerung durch Kälte oder an der freien Luft, während bei Ferrum das Umgekehrte der Fall ist.

Auch Magensäure mit Aufstoßen von Speiseresten sind eine Indikation für Ferrum sulfuricum sowie Blutungen, Schmerzen in der Gallenblase und das Gefühl, als wenn alles Blut in den Kopf oder in das Gesicht schösse. Auch die Empfindung von Gärung und Knurren im Magen weist auf Ferrum sulfuricum hin. Es finden sich auch Muskelschmerzen, allgemeines Hitzegefühl mit Blässe oder Erröten und Neigung zu Schweiß.

Früher wurde Ferrum sulfuricum bei beginnender Thyreotoxikose anämischer Mädchen empfohlen.

Kommission-D-Monographie

Die Aufbereitungskommission D hat in ihrer Monographie Ferrum sulfuricum die folgende Hauptindikation im Bundesanzeiger veröffentlicht: Schilddrüsenüberfunktion.