Gripp-Heel®

Gripp-Heel

Die natürlichen Inhaltsstoffe von Gripp-Heel ermöglichen eine bis zu 3 Tage schnellere Heilung der Erkältung.

(Quelle: Rabe A.: Der Allgemeinarzt 2003; 20:1522-1533)

Produktinformationen

Gripp-Heel® eignet sich besonders gut zur Behandlung grippaler Infekte, wenn die Symptome bereits ausgeprägt sind. Es unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte, lindert akute Symptome, wirkt antientzündlich und fördert die Ausheilung des grippalen Infekts. Die einzelnen Bestandteile bewirken in der Kombination den symptomlindernden Effekt von Gripp-Heel®: Aconitum napellus wird vor allem bei akuten Schleimhautentzündungen eingesetzt. Bei Fieber, Gliederschmerzen und Heiserkeit kommt Eupatorium perfoliatum zum Einsatz. Lachesis wird bei Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Entzündung der Schleimhäute angewendet. Bryonia ergänzt das Wirkungsspektrum von Gripp-Heel® mit der Beeinflussung von Kehlkopfentzündungen und Husten. Bei Erschöpfung ist Phosphorus unterstützend, das sich zusätzlich bei Entzündungen der Atemwege bewährt hat.

Anwendungsgebiet: Grippale Infekte.

Darreichungsformen

Gripp-Heel® gibt es als Tabletten und Ampullen.

Pflichttext Ampullen

Beipackzettel Ampullen

Inhaltsstoffe

Aconitum napellus (Eisenhut)

Bryonia (Zaunrübe)

Eupatorium perfoliatum (Wasserdost)

Lachesis (Buschmeister [Schlange])

Phosphorus (Gelber Phosphor)

Studienergebnisse

Erkältung - Gripp-Heel wirksam gegen Viren

Erkältungen oder grippale Infekte zählen zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten den Arzt aufsuchen. Man geht davon aus, dass durchschnittlich jeder Erwachsene zweimal, Kinder im Vorschulalter sogar sechsmal pro Jahr an Erkältungskrankheiten erkranken. Erkältungen werden von zahlreichen Viren verursacht. Bis heute sind bereits über 200 verschiedene Viren bekannt, die eine Erkältung verursachen. Zur Erkrankung kommt es nur dann, wenn es dem Virus gelingt, körpereigene Abwehrmechanismen zu überwinden. Ein geschwächtes Immunsystem bietet somit die erforderliche Angriffsfläche für diese Viren. Zu einer Schwächung des Immunsystems kann es durch unerwartete Kälteeinwirkungen oder auch Stress u.ä. kommen.

Es gibt für die üblichen viralen Infekte wenig Lösungen. Deshalb zielt die Behandlung in der Regel auf eine Linderung der Beschwerden (symptomatische Behandlung) mittels Fiebersenkung, Entzündungshemmung etc. ab.

Im Vordergrund sollte die Aktivierung des Immunsystems stehen. Dafür eignen sich Arzneimittel auf natürlicher Basis besonders gut. Gripp-Heel wird zur Behandlung viraler Infekte eingesetzt. Das Arzneimittel wirkt bereits beim Auftreten erster Symptome.

Gripp-Heel aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und konnte in einer In-vitro-Studie (Regagenzglasmodell) von Roeska K, Seilheimer B. die wissenschaftlich antivirale Wirkung nachweisen(1).* In einer Studie von Rabe A. konnte gezeigt werden, dass Gripp-Heel bei Infektionen der oberen Atemwege ebenso gut wirkt wie konventionelle Therapeutika - und das bei schnellerem Wirkungseintritt (2).

Unklar war bislang, auf welche Mechanismen die antivirale Wirkung zurückzuführen ist. In einer Studie (1) gelang es deutschen Wissenschaftlern einen möglichen Mechanismus aufzuklären. Sie konnten in einer experimentellen Versuchsanordnung zeigen, dass Engystol den antiviralen Effekt über eine Aktivierung der natürlichen Schutzmechanismen der Körperzellen vermittelt. Unter Laborbedingungen regte das Präparat die Freisetzung der Substanz Typ I Interferon in den Zellen an, die mit Viren infiziert waren. Interferon hemmt über verschiedene indirekte Wege die Virusvermehrung. Durch Engystol konnte die Virus-Belastung der Zellen nachweislich verringert werden. Die Verringerung nahm zu, je länger das Medikament einwirkte.

Natürlicher Schutzmechanismus der Zelle

Eine Virusinfektion wird mit der Bildung von Interferon beantwortet. Die Fähigkeit zur Interferon-Bildung ruht in jeder Zelle, muss aber erst durch Viren oder andere Stoffe geweckt werden. Typ I Interferone (INF-alpha, INF-beta) sind Teil des angeborenen Immunsystems bei Menschen. Sie stellen die Erst-Abwehr gegen virale Infektionen dar. Dringt ein Virus in eine Zelle ein, werden dort spezielle Botenstoffe produziert, die so genannten Zytokine. Interferone sind Zytokine, die dem Organismus die Anwesenheit eines Eindringlings melden und in der infizierten Zelle die Vermehrung der Viren hemmen.

Fazit

Die Autoren vermuten, dass die antivirale Aktivität des Präparats durch die Anregung unspezifischer Mechanismen des Immunsystems in dem infizierten Organismus ausgelöst wird.

Gripp-Heel ist gut wirksam und bisher wurden keine Nebenwirkungen berichtet. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Substanzen sind nicht bekannt. Das Medikament ist sehr gut verträglich und kann für durch Viren ausgelöste grippale Infekte bei Erwachsenen und Kindern ab 1 Jahr eingesetzt werden.

* Die antivirale Wirkung konnte im Reagenzglasmodell gezeigt werden.

Quellen:

(1) Roeska K, Seilheimer B. Antiviral activity of Engystol® and Gripp-Heel®: an in-vitro assessment. Journal of Immune Based Therapies and Vaccines 2010; 8(6)

(2) Rabe A. Symptomatische Behandlung akuter grippaler Infekte. Der Allgemeinarzt 2003; 29:1522-1533

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