Attacken aus dem Nichts? Schwindel in jedem Alter ernst nehmen

Schwindel gilt vielen Menschen als eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Auch aktuelle Zahlen belegen, dass die Wahrscheinlichkeit für Schwindelbeschwerden in der Tat mit den Jahren steigt. Doch nicht nur in betagtem Alter, auch in jungen Jahren kann es zu Schwindel kommen. Um eine möglicherweise zugrunde liegende Schwindelerkrankung zu erkennen und adäquat zu behandeln, sollte man wiederkehrenden Schwindelanfällen in jedem Alter die nötige Aufmerksamkeit schenken und ärztlichen Rat ein-holen.

„Plötzlich hat sich alles gedreht!“ „Der Boden fing unter meinen Füßen an zu schwanken!“ „Mir wurde plötzlich schwarz vor den Augen!“ – Schwindelattacken werden von den Betroffenen ganz unterschiedlich erlebt und beschrieben. Meist betreffen die Symptome ältere Menschen. Dies ist durch aktuelle Zahlen belegt: Während etwa jeder dritte über 70-Jährige wegen Schwindels einen Arzt auf-sucht, ist es bei den über 80-Jährigen jeder Zweite – bei den über 60-Jährigen ist dagegen nur etwa jeder Fünfte betroffen.1

Je nach Alter ganz unterschiedliche Ursachen

Insbesondere bei älteren Menschen wird Schwindel meist durch altersbedingte Veränderungen der Strukturen des Gleichgewichtssystems verursacht. Häufig ist die Mikrozirkulation gestört oder es lösen sich kleine Kalkkristalle (Otolithen) aus den Bogengängen des Innenohres und verursachen damit einen sogenannten gutartigen Lagerungsschwindel. Auch plötzliche Blutdruckschwankungen können zu Schwindel führen. Dagegen stecken in jungen Jahren meist andere Ursachen hinter Taumel und Schwindelgefühlen – so im Jugendalter beispielsweise das Wachstum, bei Erwachsenen in jüngeren und mittleren Jahren häufig auch Stress, psychische Ursachen, Migräne oder eine falsch eingestellte Brille.

Unklarem Schwindel auf die Spur gehen

Grundsätzlich ist Schwindel ein Hinweis des Gehirns auf eine Störung des Gleichgewichtssystems. So kann zum Beispiel eine wilde Fahrt im Karussell kurz-fristig unsere Sinne irritieren und zu Schwindel führen. Problematischer ist es, wenn nicht klar ersichtlich ist, wodurch Schwindelattacken ausgelöst werden oder wenn körperliche Ursachen den Gleichgewichtssinn längerfristig aus dem Takt bringen. Wie viel Verunsicherung und Sorge die Schwindelanfälle bei den Be-troffenen auslösen, ist individuell unterschiedlich. Nicht jedes spontan auftretende Schwindelgefühl gibt Anlass zu der Befürchtung, dass es sich um eine Erkran-kung handelt. Doch es gibt es klare Empfehlungen, wann man lieber einen Arzt konsultieren sollte.

Experten raten zum Arztbesuch, wenn Schwindel

► länger anhält

► ohne ersichtlichen Anlass und aus „heiterem Himmel“ auftritt

► sich als Schwanken des Bodens äußert

► durch bestimmte Bewegungen, zum Beispiel des Kopfes, ausgelöst wird

► von Übelkeit, Kopfschmerzen, Ohrenschmerz, Ohrgeräuschen, Problemen mit dem Hören, Benommenheit und Ohnmacht, Fieber, Müdigkeit, Herzstolpern und Atemnot begleitet wird

► während einer Grippe und anderen Infektionskrankheiten beginnt

► regelmäßig in bestimmten Situationen, zum Beispiel im Auto, im Lift oder in Menschenmengen, auftritt

Bei Beschwerden zunächst zum Hausarzt

Erste Anlaufstelle zur Untersuchung von Schwindelbeschwerden ist der Hausarzt. Er kann oft schon anhand weniger Fragen ernste organische Ursachen wie etwa eine neurologische Erkrankung oder zugrunde liegende Herz-Kreislauf-Probleme ausschließen und eine geeignete Therapie-Option vorschlagen. Dabei stehen so-wohl medikamentöse als auch physikalische Maßnahmen wie etwa Gleichge-wichtsübungen zur Verfügung. Ziel der Schwindel-Therapie ist die Förderung der sogenannten zentralen Kompensation. Das Gehirn soll dabei unterstützt werden, „Schwindel erregende“ Informationen zu verarbeiten und mit Schwindel leichter umzugehen. Bessern sich die Symptome nicht, kann der Allgemeinarzt zur weite-ren Abklärung an einen Spezialisten, zum Beispiel einen Hals-Nasen-Ohrenarzt, einen Neurologen oder an ein Schwindelzentrum überweisen.

Natürliches Arzneimittel als bevorzugte Therapie-Option

Viele Ärzte legen bei der Therapie von Schwindel besonderen Wert auf eine Be-handlung, die den Leitlinien führender Fachgesellschaften wie der Deutschen Ge-sellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) entspricht. Vertigoheel® von Heel ist das einzige in der hausärztlichen DEGAM-Leitlinie aufgeführte natürliche Präparat zur Therapie von Schwindel und wird nicht zuletzt deshalb von vielen Ärzten be-vorzugt verordnet. Seine präzise abgestimmte Wirkstoffkombination senkt erwie-senermaßen die Anzahl, Dauer sowie Intensität von Schwindelattacken. In einer Beobachtungsstudie beurteilten 99,6 Prozent der Ärzte und Patienten die Wirk-samkeit als sehr gut und gut.2 Während der Einnahme bleiben die Fahrtauglichkeit und Konzentrationsfähigkeit vollständig erhalten.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quellen:

1 Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

2 Seeger-Schellerhoff E et al. German Medical Science GMS Publishing House 2009; Doc 09hnosw28DOI: 10.3205/09hnosw28

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Gleichgewichtsübungen bei Schwindel

Wer rastet, der rostet – und riskiert damit im Seniorenalter die Entstehung oder Verschlimmerung von Schwindelbeschwerden. Dagegen lassen sich mit bestimmten Übungen das Gleichgewicht sowie die Motorik und die Propriozeption, also die Wahrnehmung der Bewegung und Lage des eige-nen Körpers, fördern. In einem neuen kostenlosen Webcast werden be-währte Gleichgewichtsübungen vorgestellt. Diese können auch als Poster kostenlos heruntergeladen werden.

Schwindel wirkt sich spürbar auf die Mobilität und Selbständigkeit aus. Doch durch Bewegungsmangel verschlechtern sich Schwindelbeschwerden tendenziell eher als dass sie sich bessern. Die Muskulatur und der Bewegungsapparat bauen ab und Stürze werden aufgrund von Muskelschwäche und motorischen Defiziten noch wahrscheinlicher. Schwindelpatienten sollten daher ihre Symptome medizi-nisch abklären lassen. In vielen Fällen kann der Hausarzt eine geeignete

Therapie empfehlen. So lässt sich eine Reihe von Schwindelerkrankungen – wie der Ausfall des Gleichgewichtsorgans und zentraler Schwindel1 – mit regelmäßi-gem Gleichgewichtstraining gut behandeln. Einfache Übungen im Liegen, Sitzen oder Stehen können meist auch gut allein zu Hause durchgeführt werden.

Videos zeigen und erläutern Übungen

Unterstützung bekommen Patienten und Angehörige dabei aus dem Internet. In einer von Heel unterstützten neuen kostenlosen Webcast-Video-Serie wird die korrekte Ausführung von neun wichtigen Übungen zur Förderung der Motorik und der körpereigenen Wahrnehmung erläutert. So wird das Gleichgewicht geschult und das Gehirn lernt innerhalb kurzer Zeit, mit Schwindel besser umzugehen. Alle Übungen werden detailliert gezeigt. Der Webcast gibt Hinweise darauf, wie oft und wann das Training durchgeführt werden sollte.

Kostenlose Trainingsanleitung aus dem Netz

Der neue Webcast kann als einzelne Sequenzen ab sofort im Themen-Portal www.schluss-mit-schwindel.de kostenlos aufgerufen, angesehen und herun-tergeladen werden. Zusätzlich gibt es hier ein Poster zum kostenlosen Download, auf dem zehn Gleichgewichtsübungen in Liegen, Sitzen und Stehen anschaulich dargestellt sind.

Medikamentöse Therapie mit natürlichem Arzneimittel

Zur medikamentösen Unterstützung führt die neue Leitlinie der Deutschen Gesell-schaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) als einziges natürliches Präparat Vertig-oheel® auf. Das rezeptfrei in der Apotheke erhältliche Naturarzneimittel von Heel hat keine unerwünschten Wirkungen und keinen sedierenden Effekt. Wie wissen-schaftliche Studien belegen, senkt die bewährte Wirkstoffkombination aus Ana-mirta cocculus (Indische Kokkelskörner), Conium maculatum (Gefleckter Schier-ling), Ambra Grisea (Grauer Amber) und Petroleum rectificatum (Steinöl) nach-weislich die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelepisoden.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quelle:

1 Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

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Mit Schwindel, Gangunsicherheit und Angst vor Stürzen besser umgehen lernen

Mit durchschnittlich rund 78 bzw. 83 Jahren werden Männer und Frauen hierzulande so alt wie nie zuvor1. Doch das ist oft kein Zuckerschlecken. Denn vor allem eine eingeschränkte Mobilität und die Angst vor einem Sturz stellen für viele betagte Senioren eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität dar. Häufigster Grund für die Gangunsicherheit bei über 75-Jährigen ist Schwindel.1 Nicht selten kommen noch Defizite des Bewegungsapparates wie Muskelschwäche oder Arthrose sowie kognitive und psychische Probleme wie Demenz und Angst hinzu. Mithilfe besonde-rer Übungen das Gleichgewicht zu fördern, kann wesentlich dazu beitra-gen, im Alter wieder mehr Stabilität und Lebensfreude zu erlangen.

Schwindel schränkt die Aktivitäten im Alltag stark ein und ist häufig Anlass für einen Arztbesuch. Aktuellen Erhebungen zufolge sucht jeder Fünfte der über 60-jährigen Patienten wegen Schwindels einen Arzt auf. Bei den über 70-Jährigen ist es bereits jeder Dritte – bei den über 80-Jährigen sogar jeder Zweite.2

Schwindel – ein dehnbarer Begriff

Von Drehen über Schwanken bis zu Gangunsicherheit, Taumel, Benommenheit und Angst: Eine Vielzahl von Wahrnehmungen und Beschwerden wird unter dem Begriff Schwindel zusammengefasst. Wie Erhebungen der Spezialambulanz des Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrums in München zeigen2, kommt bei Schwindel im Alter das gesamte Diagnosespektrum vor, wobei psychische Schwindelformen und Migräne seltener sind als in jungen Jahren. Besonders häu-fige Schwindelerkrankungen im Alter und ihre Ursachen sind demnach:

► Gutartiger Lagerungsschwindel. Wenn sich kleine Kalkkristalle in die Bo-gengänge des Innenohres verirren, kommt es durch Bewegung des Kopfes zu etwa fünf bis 60 Sekunden andauernden Schwindelattacken.

► Orthostatischer Schwindel („Blutdruckschwindel“). Nach dem Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen kommt es durch plötzlichen Blutdruckabfall vorüber-gehend zu Schwindel – manchmal auch nach der Einnahme von Medikamenten wie Blutdrucksenkern oder Schlafmitteln.

► Morbus Menière. Infolge dieser Innenohr-Erkrankung kommt es zu Schwin-delanfällen, die mehrere Minuten oder gar mehrere Stunden andauern und häufig von Ohrdruck, Tinnitus, Hörminderung und einem fortschreitenden Hörverlust begleitet werden.

► Bilaterale Vestibulopathie (Funktionsverlust beider Gleichgewichtsorga-ne). Betroffene Patienten fühlen sich schwindelig und unsicher beim Gehen – insbesondere im Dunkeln und auf unebenem Grund. Teilweise treten auch Seh-störungen auf. Die Erkrankung ist im Vergleich zu einseitigen Störungen sehr sel-ten und hat einen chronischen Verlauf.

► Zentraler Schwindel. Meist leiden betroffene Patienten unter Dauerschwindel – häufig nach neurologischen Erkrankungen wie einem Schlaganfall oder im Kleinhirn lokalisierten Bewegungsstörungen.

Schwindel-Therapie hat viele Gesichter

Während sich gutartiger Lagerungsschwindel mit sogenannten therapeutischen Befreiungsmanövern behandeln lässt, wird beispielsweise ein Morbus Menière meist mit sedierenden chemischen Substanzen wie Dimenhydrinat therapiert. Die betroffenen Patienten müssen oft Müdigkeit und Benommenheit als unerwünsch-te Nebenwirkung in Kauf nehmen. Gehen Schwindelbeschwerden dagegen auf einen Ausfall des Gleichgewichtsorgans oder zentrale Ursachen zurück, ist es Ziel der Therapie, ohne dämpfende Wirkung die körpereigene Kompensation zu för-dern, um das Gehirn in die Lage zu versetzen, besser mit Schwindel umgehen zu können. Mithilfe von regelmäßig durchgeführten Gleichgewichtsübungen werden die Bewegungs- und Wahrnehmungsfähigkeit der Patienten verbessert.

Gleichgewichtstraining zum kostenlosen Download

Zehn bewährte Übungen zur Stärkung des Gleichgewichts bei Schwindel gibt es in Form eines anschaulich illustrierten Posters zum kostenlosen Download unter www.schluss-mit-schwindel.de unter dem Menüpunkt „Schwindelbehandlung“. Die Übungen werden im Liegen, Sitzen oder Stehen ausgeführt und lassen sich im Laufe der Zeit steigern. Vor Beginn sollte man am besten den Arzt um Rat fra-gen. Er kann geeignete Übungen empfehlen. Hochbetagte und Patienten mit starken Schwindelbeschwerden sollten sich anfangs von Angehörigen bei der Durchführung helfen lassen.

Naturarznei bessert Beschwerden nachweislich

Zur medikamentösen Therapie empfehlen viele Ärzte das natürliche Arzneimittel Vertigoheel® von Heel (rezeptfrei, Apotheke). Das natürliche Präparat wurde als einziges Naturarzneimittel in die hausärztliche S3-Leitlinie zur Therapie von Schwindel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) aufge-nommen. Es hat keine unerwünschten Wirkungen und macht nicht benommen. Die Konzentration und Fahrtauglichkeit bleiben während der Einnahme voll erhal-ten. Die bewährte Wirkstoffkombination aus Anamirta cocculus (Indische Kok-kelskörner), Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber) und Petroleum rectificatum (Steinöl) senkt Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelanfällen. So hilft Vertigoheel® dabei, den Alltag aktiv zu bewältigen und trägt zu mehr Lebensqualität im Alter bei.

Weitere Informationen zum Thema unter www.schluss-mit-schwindel.de

Quellen:

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt--in-deutschland-nach-geschlecht/, 17. Januar 2017

2 Jahn K, Kressig RW, Bridenbaugh SA, Brandt T, Schniepp R: Dizziness and unstable gait in old age – etiology, diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 387-93. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0387

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