Zeitumstellung und Biorhythmus

Erkältung

Wie die Zeitumstellung den Biorhythmus und die innere Uhr beeinflusst

Jede der etwa 100 Billionen Zellen des Menschen besitzt eine innere Uhr, alle zusammen werden von einer übergeordneten „Zentraluhr“ im Gehirn gesteuert. Deren genetische Entschlüsselung wurde kürzlich mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Die Bedeutung der inneren Uhr ist immens: Von der Zellteilung über den Blutdruck und das Immunsystem gibt es praktisch keine Körperfunktion, die nicht von ihr gesteuert wird. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist die Aufrechterhaltung fester Schlaf- und Wachzeiten. Wenn die Zeitumstellung den sensiblen Biorhythmus aus dem Takt bringt, bleibt das für den Menschen nicht ohne Folgen.

Eigentlich müsste der Tag 25 Stunden haben

Bei einem großangelegten Experiment des Münchener Max-Planck-Institutes verbrachten zwischen 1964 und 1980 Hunderte von Probanden bis zu sechs Wochen ohne Tageslicht und Uhr in einem Bunker und unterzogen sich wissenschaftlichen Tests. Seither weiß man: Ohne äußere Zeitgeber pendelt sich natürlicherweise ein etwa 25-stündiger Tagesrhythmus ein. Die biologische Uhr ist zudem offenbar darauf eingestellt, auf Zeitgeber von außen – wie den Wechsel von Tag und Nacht oder elektrisches Licht – zu reagieren.

Genetische Grundlagen entschlüsselt

Auch heute hat das Thema nicht an Aktualität verloren. So erhielten 2017 die amerikanischen Forscher Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young den Medizin-Nobelpreis für die Erforschung der genetischen Grundlagen der inneren Uhr. Damit ist heute zwar wissenschaftlich begründet, warum sich die Menschheit in morgenaktive „Lerchen“ und nachtaktive „Eulen“ unterteilt, viel ändern lässt sich daran aber nicht. Die moderne Forschung stützt stattdessen die bewährte Empfehlung, für ein gesundes Leben dem eigenen inneren Rhythmus zu folgen.

Wenn die innere Uhr plötzlich „durchdreht“

Warum das so wichtig ist, wissen viele Menschen aus eigener leidvoller Erfahrung. Denn durch die Umstellung auf die Sommerzeit wird man mitten in der Nacht um eine Stunde nach vorn „katapultiert“ und dadurch oft völlig aus der Bahn geworfen. Der Tag hat dann nur 23 Stunden, man muss plötzlich morgens früher aufstehen und abends früher schlafen gehen als die innere Uhr vorgibt. Diesen Unterschied können viele Menschen schlecht kompensieren. In der Folge schläft man schlecht, ist müde, unkonzentriert, angespannt und gereizt. Bis sich der Biorhythmus an die neue Uhrzeit anpasst, können mehrere Wochen vergehen.

Keine gesundheitlichen Folgen riskieren

Ein Leben gegen die innere Uhr kann zu chronischer Erschöpfung, Depressionen und sogar zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. So steigt etwa die Gefahr für Herzinfarkte1 und Schlaganfälle2 in den Tagen nach der Zeitumstellung nachweislich an. Schlafstörungen schwächen zudem das Immunsystem, das sich nachts im Tiefschlaf für die Abwehr von Erregern rüstet. Auch die gesunde Darmflora kann durch einen gestörten Biorhythmus beeinträchtigt werden.3 Viele Betroffene suchen deshalb medikamentöse Hilfe, um rascher wieder in Einklang mit ihrem natürlichen Rhythmus zu kommen und zu einem erholsamen Schlaf zu finden.

Was Ärzte und Apotheker raten

Während man wegen zahlreicher unerwünschter Nebenwirkungen auf herkömmliche Schlafmittel lieber verzichten sollte, ist ein rezeptfreies natürliches Arzneimittel aus der Apotheke eine gute Empfehlung. Neurexan® beruhigt und entspannt, macht aber nicht benommen oder müde. Die Aufmerksamkeit und Fahrtauglichkeit bleiben voll erhalten. Mithilfe seiner bewährten Wirkstoffkombination aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffee in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum valerianicum) senkt Neurexan® nachweislich4 den Spiegel des Stresshormons Cortisol. So fördert es, am späten Nachmittag oder frühen Abend eingenommen, das natürliche Einschlafen und hilft dabei, rascher wieder „in Tritt“ zu kommen.

Weitere Informationen unter www.entspannung-und-beruhigung.de


Produkte bei innerer Unruhe und Schlafstörungen